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30.06.1995

Lizenzvergabe mit Auflagen verbunden Sprints jetzige Mobilfunksparte muss neuem Dienst Platz machen

MUENCHEN (CW) - Der amerikanischer Carrier Sprint Corp. muss das Geschaeft mit mobilen TK-Diensten neu organisieren. Nachdem das Unternehmen Lizenzen fuer den Betrieb eines Personal Communications Systems (PCS) erhalten hat, sollen nun aufgrund wettbewerbsrechtlicher Auflagen die Aktivitaeten der Tochter Sprint Cellular eingeschraenkt werden. Die Fuehrungscrew erwaegt derzeit Optionen wie Spin-off, Verkauf oder Tausch bestimmter Aktiva sowie die Veraeusserung der gesamten Mobilfunksparte.

Der nach AT&T und MCI drittgroesste landesweit vertretene Carrier Sprint ist auch im Geschaeft mit zellularen TK-Diensten ein starker Player im US-Markt. Mit derzeit 1,2 Millionen Kunden belegt Sprint die Nummer acht auf der Rangliste der groessten US-Mobilfunk- Dienstleister, koennte die besser Plazierten jedoch bald hinter sich lassen. Das zusammen mit drei Kabelfernseh-Anbietern unterhaltene Tochterunternehmen Sprint Telecommunications Venture erhielt Ende Maerz von der Federal Communications Commission (FCC) Lizenzen fuer den Betrieb von Personal Communications Systems, mit denen die Company landesweit rund 182,4 Buerger erreichen kann.

Doch die Genehmigung durch die FCC ist mit Auflagen verbunden, denn Sprint ist nun mit dem konventionellen und den neuen PCS- Diensten in vier Staedten der USA doppelt vertreten. Die wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen des FCC beschraenken jedoch in solchen Faellen die Beteiligungsverhaeltnisse der PCS-Betreiber. Sprint hat nun die Moeglichkeit, das gesamte bisherige Mobilfunkgeschaeft oder Teile davon zu veraeussern oder es in seiner Reichweite zu beschneiden. Das Management des Carriers hat zunaechst einmal zwei Investment-Banken darauf angesetzt, die verschiedenen Optionen mit ihren Wirkungen zu pruefen. Eine Entscheidung soll in wenigen Wochen gefaellt werden.