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08.01.1982

Lloyd's bietet Computerschutz an

LONDON (VWD) - Verluste, die durch betrügerische Eingabe von Daten oder Instruktionen in Computer entstehen, sind nun versicherungsfähig. Die Police, die Lloyd's of London vor allem Banken anbietet, heißt "Elektronik- und Computerverbrechenpolice".

Die neue Form des Versicherungsschutzes zur Abdeckung von Verlusten, die aus der zunehmenden Verwendung von Computertechnologien resultieren können, wurde von den drei Lloyd's Brokerhäusern C. T. Bowring, Steward Wrightson und Willis Faber eingeführt.

Sie argumentieren, daß der bisher Banken zur Verfügun stehende Versicherungsschutz nicht ausreiche. Dies sei in den siebziger Jahren deutlich geworden, als die Finanzinstitute damit begannen, ihre Transaktionen über elektronische Systeme abzuwickeln. Bei einer Reihe von Fällen sei es zu Verlusten für Banken gekommen, als Dritte die Systeme "anzapften" und für ihre Zwecke einsetzten. Der neue Schutz decke den unbefugten Zugang zu Terminals und Übertragungsleitungen sowie betrügerische Manipulationen von Magnetbändern und Software ab.