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10.12.1976 - 

Topas auf Dietz 621:

lngenieurbüros als Softwarehäuser?

BADEN-BADEN - "Wir brauchen in Zukunft mehr Ingenieurbüros, die sich als Softwarehäuser betätigen, um beispielsweise die im Rahmen des CAD-Programmes oder bei Universitäten entwickelte Software an den Anwender zu bringen", erklärte Diplom-Physiker Gerd Stegmaier (IKO Software Service GmbH, Stuttgart) beim Finite Element Congress in Baden-Baden. Bei einer Podiumsdiskussion über "Berechnungen nach der Finite Element Methode" (FEM) und "CAD-Arbeitsplätze im Haus" ergab sich folgendes Fazit: Großrechner werden, nicht durch Minis verdrängt werden,

da General-Purpose-FEM-Systeme nicht auf Minicomputern läufen und, die Methode in immer neue, anspruchsvollere Gebiete vordringt.

FEM mit Minis

Bei konsequenter Modularisierung der Software und Anpassung der Programmstruktur an die begrenzte Adressierbarkeit (8- oder 16-Bit-Rechner) lassen sich nicht nur kleine Pakete für begrenzte Anwendungen auf Minis installieren, sondern auch FEM-Systeme, die etwa 80 Prozent aller Aufgaben zu lösen gestatten. Begünstigt wird der Einsatz von Minicomputern in technischen Abteilungen, weil sich - däs bestätigte die Diskussion in vielen Unternehmen ein "Streit um den Großrechner" abzeichnet: Weil die laufenden kommerziellen Anwendungen Vorrang haben, müssen die Ingenieure vielfach am Wochenende auf dem Universalsystem rechnen. DFV-Terminals helfen nur begrenzt weiter, weil die Zahl der Aufrufe von FEM-Programmen in Servicerechenzentren zumeist begrenzt ist, zum Teil auf 400 bis 600 pro Jahr.

Turnkey-System für 9000 Mark Monatsmiete

Eine mögliche Lösung für CAD-Arbeitsplätze. Minicomputer mit eigenem "kleinen" Programmpaketen für Standard-Arbeiten und DFU-Teil zur Nutzung von Service-Kapazitäten bei Sonderaufgaben. Mit 260 000 Mark BMFT-Zuschuß wollen IKO und Dietz jetzt gemeinsam die Softwarepakete Topas (FEM) und Disko (Simulation von Mechanismen, Berechnen von Koppel- und Kurvengetrieben) des Stuttgarter Unternehmens auf dem Mini 621 implementieren. Ziel: Ein komplettes Hard-/Softwaresystem zum Gesamtpreis von unter 9000 Mark im Monat als Ausgangspunkt für einen allgemeinen CAD-Arbeitsplatz. -py