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08.11.2005

Lobby für Open Document

Microsoft nicht mit im Boot.

IBM und Sun Microsystems wollen die Verbreitung des Dokumentenformats "Open Document" vorantreiben. Die Hersteller trafen sich jetzt mit Industrievertretern zu einer nicht-öffentlichen Sitzung, um über die Gründung einer Interessenvertretung zu diskutieren. Die Spezifikation "Oasis Open Document Format for Office Applications" definiert, wie sich Dokumente mit XML speichern und gemeinsam nutzen lassen. Zu den Unterstützern zählen Novell, Adobe, Corel und Google sowie die Open-Source-Szene. "Star Office", "IBM Workplace" und "Open Office" nutzen Open Document, Microsoft setzt hingegen auf sein Format Office XML Reference Schema (OXRS) und will Open Document auch im nächsten Update von "MS Office" nicht unterstützen.

Für Aufsehen sorgte dieser Tage die Verwaltung des US-Bundesstaates Massachusetts. Sie will Open Document künftig neben PDF als Standardformat für die Aktenverwaltung und -archivierung einsetzen. Zuvor hatte deren IT auch OXRS geprüft, dessen Lizenz aber als zu restriktiv für Open-Source-Anwendungen abgelehnt. (as)