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17.07.1981

Lösungen nach der Ist-Soll-Analyse:Zukunft steckt schon in der Planung

Die Umgebung einer EDV erfordert genaue Planung. Unter Berücksichtigung der baulichen Möglichkeiten sowie der anwendungsspezifischen Wünsche sollten daher auch Versorgungs- und Sicherungstechnik sowie der Aspekt der Wartungsfreundlichkeit miteinbezogen werden. Laufende Abstimmung zwischen allen Beteiligten erleichtert die zukünftige Arbeit des Rechenzentrums.

Die Planung beginnt mit dem Erfassen möglichst aller Anforderungen an eine datenverarbeitungsspezifische Umwelt und der entsprechenden Aufgabenstellung für die Vorentwurfsplanung der Architekten und Fachingenieure. In einer Ist-/Soll-Analyse werden die Bedürfnisse entsprechend dem Verhältnis von Organisationsstruktur und Betriebsgeschehen beziehungsweise der Einzelfunktionen zur Betriebssicherheit festgestellt. Funktionsabläufe und Risiken sind dabei zu bewerten und Prioritäten festzulegen. Als Entscheidungshilfen müssen Alternativen erarbeitet und die Auswirkungen auf den Betrieb und die Kostensituation aufgezeigt werden.

Darauf aufbauend erfolgt nun die Einzelerfassung zu den folgenden Bereichen:

- Bau und Ausbau,

- Stromversorgung,

- Klima- und Lüftungsanlagen, Heizungs- und Sanitär-Installationen,

- Sicherungsanlagen und

- ausbauvorbereitende Maßnahmen.

Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit bilden hierbei die Bewertungskriterien. Anwendungsspezifische Anforderungen sollen die Erfassung und Bewertung der Infrastruktur ergänzen .

Mit enthalten sind zudem die baulichen Möglichkeiten durch Lineargrundrisse für System- und Nebenräume, für die versorgungs- und sicherungstechnischen Anlagen sowie Vorgaben zu Statik, Konstruktion, Brandabschnitte, Closed-shop-Bereiche und Verkehrs-, Flucht- und Transportwege .

Als weitere Entscheidungshilfen werden die Gesamtkosten ermittelt und ein Rahmenterminplan erarbeitet .

Nun sind im Sinne einer Systemplanung alle Vorgaben zu einer Aufgabenstellung verdichtet und für Vorentwürfe nutzbar.

Bewertungsgrundlage für Teilentscheidungen ist immer das Gesamtkonzept. Nach Freigabe der Aufgabenstellung für die Planer erfolgt dann die Entwurfs- und Detailplanung entsprechend dem Leistungsbild für die Architekten und Ingenieure.

Für alle Details von der Organisationsplanung bis zur Einsatzleitkarte für Alarm- und Notfälle sind für den Nutzer wirtschaftliche und zukunftssichere Lösungen zu erarbeiten. Der Umfang dieser Systemplanung ist in der Regel durch die Beratungsdienste der EDV-Hersteller nicht mehr abgedeckt.

*Erich Weinberger ist Geschäftsführer der Design Institut GmbH, München.