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04.08.2010

Loewe rutscht im 2. Quartal in die Verlustzone

KRONACH (Dow Jones)--Der Fernsehhersteller Loewe hat im zweiten Quartal rote Zahlen geschrieben. Ein relativ schwacher Euro und Preisdruck auf den Beschaffungsmärkten hätten sich negativ auf die Marge und das Ergebnis insgesamt ausgewirkt, begründete der SDAX-Konzern das schwächere Abschneiden. Das Unternehmen aus dem fränkischen Kronach berichtete am Mittwoch einen Nachsteuerverlust von 4 Mio EUR. Im Vorjahr hatte die Loewe AG noch einen kleinen Gewinn von 0,1 Mio EUR erzielt.

KRONACH (Dow Jones)--Der Fernsehhersteller Loewe hat im zweiten Quartal rote Zahlen geschrieben. Ein relativ schwacher Euro und Preisdruck auf den Beschaffungsmärkten hätten sich negativ auf die Marge und das Ergebnis insgesamt ausgewirkt, begründete der SDAX-Konzern das schwächere Abschneiden. Das Unternehmen aus dem fränkischen Kronach berichtete am Mittwoch einen Nachsteuerverlust von 4 Mio EUR. Im Vorjahr hatte die Loewe AG noch einen kleinen Gewinn von 0,1 Mio EUR erzielt.

Die übrigen Kennziffern hatte Loewe bereits Ende Juli berichtet. Demnach verbuchte der Fernsehhersteller bei leicht höheren Erlösen von 74 (Vorjahr 71) Mio EUR einen Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 4,9 Mio EUR, nach einem Plus von 0,7 Mio EUR im Vorjahreszeitraum. Infolge der enttäuschenden Geschäftsentwicklung war Loewe-CEO Frieder C. Löhrer zurückgetreten. Seitdem führt Finanzvorstand Oliver Seidl das Unternehmen.

Loewe machte auch die verzögerte Einführung der neuen TV-Familie Individual für die schwache Entwicklung im zweiten Quartal verantwortlich. Die Produktfamilie konnte wegen Zulieferproblemen erst während der Fußball-WM in den europäischen Kernmärkten eingeführt werden.

Der relativ schwache Euro könnte dem Unternehmen in Zukunft weiter Schwierigkeiten bereiten. Aus einer möglicherweise dauerhaften Schwäche des Euro, so Loewe, ergeben sich künftig Risiken aus dem Einkaufsvolumen von Flachdisplays, die zum größten Teil in US-Dollar berechnet werden. Eine Wertsteigerung des US-Dollar gegenüber dem Euro führt somit zu höheren Beschaffungskosten. Loewe sichere mit Finanzinstrumenten ein definiertes Einkaufsvolumen für einen Zeitraum von 18 Monaten rollierend ab. Allerdings sei es aus heutiger Sicht nicht auszuschließen, dass sich die Euro-Schwäche künftig negativ auf die Bruttoergebnismarge auswirkt.

Für das laufende Gesamtjahr rechnet der Konzern weiter mit einem moderaten Umsatzwachstum. Vor Steuern und Zinsen könnte es 2010 aber rote Zahlen geben, wie Loewe bereits vergangene Woche angekündigt hatte. Im ersten Halbjahr lag der Verlust vor Zinsen und Steuern bei 4,1 Mio EUR. Für 2011 rechnet Loewe mit einem leichten Umsatzplus und wieder einer positiven Ergebnisentwicklung.

Webseite: www.loewe.de DJG/kla/jhe

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.