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02.09.2005

Logica CMG will durch Zukäufe wachsen

Vor allem in den Problemmärkten Deutschland und Frankreich sind Übernahmen geplant.

Der britisch-niederländische IT-Dienstleister Logica CMG hat für das erste Halbjahr 2005 eine gute Bilanz vorgelegt. Der Umsatz kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,9 Prozent auf 891,7 Millionen Pfund (umgerechnet 1,3 Milliarden Euro). Der operative Gewinn stieg um 23 Prozent auf 40,8 Millionen Pfund (59,6 Millionen Euro). Dabei legte das Segment IT-Dienstleistungen, auf das 87 Prozent der Gesamteinnahmen entfallen, um 11,5 Prozent zu. Im Bereich Wireless Networks (13 Prozent des Umsatzes) stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent. Für das Geschäft mit Multimedia-Messaging-Systemen verbuchte Logica CMG dagegen keine Mehreinnahmen. Chief Executive Officer (CEO) Martin Read äußerte sich im Hinblick auf die weitere Entwicklung seines Unternehmens optimistisch: "Nach diesem guten Start erwarten wir für das Gesamtjahr ein deutlich besseres Ergebnis als 2004."

Erfolgreich war Logica CMG vor allem in den Kernmärkten Großbritannien und Niederlande. Dort stieg der Umsatz um zehn beziehungsweise 14 Prozent. Sorgen bereiten dem IT-Dienstleister dagegen die Geschäfte in Deutschland und Frankreich. So musste er hierzulande einen Verlust von 5,8 Millionen Pfund (8,47 Millionen Euro) hinnehmen. Die Erlöse sanken um 14 Prozent auf 39,8 Millionen Pfund (58,2 Millionen Euro). Auch in Frankreich schreibt das Unternehmen - trotz gestiegener Einnahmen - rote Zahlen.

Logica CMG will daher versuchen, in diesen Märkten durch Zukäufe zu wachsen, um sich gegen seine dortigen Rivalen zu wappnen. CEO Read bestätigte im Gespräch mit Investment-Analysten: "Der Markt befindet sich in einer Konsolidierungsphase. Wir werden weiter nach passenden Möglichkeiten Ausschau halten." Bei Nettoverbindlichkeiten in Höhe von 303 Millionen Pfund (442,8 Millionen Euro) dürfte der finanzielle Spielraum für Akquisitionen allerdings nicht besonders groß ausfallen.

Der Ende 2002 aus den Firmen Logica und CMG fusionierte Anbieter beschäftigt derzeit rund 20 700 Mitarbeiter. (rg/sp)