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25.02.2000

Logistik und Y2K verhageln Dell-Bilanz

MÜNCHEN (IDG/CW) - PC-Direktvertreiber Dell hat das vierte Quartal 1999 mit dem bereits angekündigten "schlechten" Ergebnis abgeschlossen. Der Nettogewinn stieg gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres nur um drei Prozent von 425 auf 436 Millionen Dollar beziehungsweise von 15 auf 16 Cent je Aktie. Der Umsatz erhöhte sich um 31 Prozent von 5,1 auf 6,8 Milliarden Dollar. Bereits Ende Januar hatte das Unternehmen in einer Gewinnwarnung die Analysten auf einen deutlich geringeren

Ergebniszuwachs eingestimmt, nachdem sich die ursprünglichen Prognosen der Wallstreet im Bereich von 21 Cent Gewinn je Aktie bewegt hatten. In der Folge war der Aktienkurs um teilweise mehr als acht Prozent auf weniger als 37 Dollar eingebrochen.

Dell begründete die für seine Verhältnisse enttäuschenden Zahlen mit Lieferengpässen bei Speicherchips, die zu Produktions- und Logistik-Schwierigkeiten und damit höheren Kosten geführt hätten. Zudem hätten sich viele Kunden wegen der Jahr-2000-Problematik spürbar mit Käufen zurückgehalten. Die Texaner geben die diesbezüglichen Umsatzeinbußen mit rund 300 Millionen Dollar an. Für das gesamte Fiskaljahr 1999 weist Dell einen Umsatz von 25,26 Milliarden Dollar aus, was gegenüber 1998 (18,24 Milliarden Dollar) einem Plus von 38 Prozent entspricht. Der Nettogewinn kletterte um 27 Prozent von 1,46 auf 1,86 Milliarden Dollar beziehungsweise von 53 auf 68 Cent je Anteilschein.