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02.05.2003 - 

Umsatzrekord im vergangenen Geschäftsjahr

Logitech koppelt sich vom PC-Markt ab

MÜNCHEN (CW) - Der Peripheriekonzern Logitech hat das Geschäftsjahr 2003 mit einem neuen Umsatz- und Gewinnrekord abgeschlossen. Insgesamt wurden 43 Millionen Geräte verkauft und 91 neue Produkte eingeführt.

Während der PC-Markt weiterhin unter Druck steht, können sich die Anbieter von Peripherieprodukten nicht über eine schwache Nachfrage beklagen. So steigerte der schweizerisch-kalifornische Mäusekonzern Logitech das fünfte Jahr in Folge seine Einnahmen und Gewinne: Der Umsatz im Geschäftsjahr 2003, das am 31. März beendet wurde, kletterte gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar, das operative Ergebnis wuchs um 27 Prozent auf 124 Millionen Dollar, und als Nettoprofit wies die Company 99 Millionen Dollar aus. Dies war sogar fast ein Drittel mehr als im Jahr zuvor.

Der Umsatz im abschließenden vierten Quartal wuchs auf 302 Millionen Dollar, das operative Ergebnis wurde um ein Viertel auf 34,8 Millionen Dollar gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens wurden im vergangenen Geschäftsjahr rund 43 Millionen Produkte mit dem Logitech-Logo abgesetzt, davon waren 30 Millionen drahtlose Peripheriegeräte. Zudem wurden 91 neue Produkte auf den Markt gebracht.

Laut Deutschland-Geschäftsführer Gregor Bieler entwickelten sich die Geschäfte hierzulande ähnlich wie weltweit. Positiv aus der Reihe gefallen seien etwa die Audioprodukte, deren Umsatz sich in Deutschland verdreifacht hat, während international ein Anstieg der Einnahmen von 33 Prozent verzeichnet worden ist. Das "Brot-und-Butter-Geschäft" mit Mäusen, Tastaturen und Web-Cams sowie drahtlosen Varianten der Geräte sei zweistellig gewachsen, sagte Bieler. Konkrete Zahlen zur finanziellen Entwicklung der einzelnen Landesgesellschaften gab die Company indes nicht bekannt.

In den nächsten zwölf Monaten will der Logitech-Geschäftsführer das Business mit kleinen und mittleren Unternehmen stärken und die Beziehung zum Fachhandel ausbauen. Hier liege die Chance vor allem darin, höherwertige Produkte an die Kunden zu verkaufen. Einem direkten Vertriebsmodell wie etwa bei Dell erteilte Bieler daher eine Absage: "Wir sind seit Jahren dem indirekten Vertrieb verpflichtet und werden daran auch nichts ändern." Aber auch auf eine weitere Konstante setzt er trotz der momentan schlechten Stimmung im Hardwaresektor: "Für uns ist der PC die entscheidende Plattform."

Im aktuellen Geschäftsjahr erwartet Logitech Einnahmen von rund 1,21 Milliarden Dollar. Damit würde das Wachstum etwa zehn Prozent betragen, deutlich weniger als zuletzt. Der operative Gewinn soll auf 142 Millionen Dollar klettern. Die Bruttomarge wird auf 33 Prozent geschätzt, was leicht über dem Wert des vergangenen Jahres liegen würde. (ajf)