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26.03.1982

Lohnpfändung durch den Computer

FRANKFURT (je) - Unternehmen mit 1000 oder mehr Beschäftigten sollten Lohnpfändungen vollcomputerisiert erledigen, meint die Frankfurter Gesma GmbH. Das dazu entwickelte Softwarepaket ist, wie die Frankfurter mitteilen, seit einem Jahr bei einem Automobilhersteller im Einsatz.

Das Gesma-Paket EfD (= Einbehaltung für Dritte) schaltet, wie der Anbieter ausführt, Fehlerquellen und Risikofaktoren einer manuellen Lohnpfändungsbearbeitung aus, wirkt zeit- und kostensparend und liefert einschlägige Statistiken, Gesma verbürgt sich vor allem für die

- Erfüllung von Terminen,

- Festlegung von Einzugsprioritäten,

- Berechnung von Zinsen,

- Ermittlung der Pfändungs-Nettoverdienste,

- Erstellung der Drittschuldner-Erklärungen.

Die Frankfurter zeigen sich durchaus problembewußt, wenn sie sagen die Schadensersatzpflicht gegenüber dem Gläubiger und die Fürsorgepflicht gegenüber seinem Arbeitnehmer zwinge den Arbeitgeber zu besonderer Sorgfalt und Verantwortung bei der Bearbeitung der Lohnpfändungen.

Aus dieser Erkenntnis ziehen sie den Schluß, der Arbeitgeber müsse, um diesen sich teilweise widersprechenden Aufgaben gerecht zu werden, nicht nur besonders qualifizierte und ausgebildete Mitarbeiter einsetzen, sondern auch nach Mitteln und Wegen suchen, die zur Rationalisierung des erforderlichen Bearbeitungs- und Kostenaufwands geeignet seien.

Informationen: Gesma Gesellschaft für Software und Marketing mbH, Lyoner Straße 11a, 6000 Frankfurt/Main 71, Telefon: 06 1 1/66 68 54.