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Mobilkommunikation wird besser unterstützt


19.01.2001 - 

Lotus bringt lang erwarteten Wissens-Management-Server heraus

MÜNCHEN (CW) - Noch im März will Lotus den seit langem angekündigten Knowledge-Management-Server (Codename "Raven") herausbringen. Das System arbeitet mit beliebigen Datenbanken und File-Systemen zusammen.

"Ich weiß, dieses Produkt ist überfällig", gestand Al Zollar, President und CEO von Lotus, auf der amerikanischen Benutzerkonferenz Lotusphere in Bezug auf den "Discovery Server" (zuvor Raven) ein. Oktober 1999 hat Lotus den Wissens-Management-Server angekündigt - im März soll er nun endlich verfügbar sein.

Der Discovery Server bildet die Basis für das im Dezember herausgebrachte Portal-Entwicklungswerkzeug "K-Station", das der Erstellung von personalisierten Portalen dient. Die Backend-Funktionalität liegt auf dem Server. Er enthält unter anderem Suchfunktionen und übernimmt es, Informationen über Benutzer sowie strukturierte und unstrukturierte Inhalte zu sammeln und zusammenzuführen. Der Discovery Server ist für die Zusammenarbeit mit Notes, Domino und IBM-basierten Infrastrukturen optimiert, kann aber auch Daten aus File-Servern auf der Basis von Windows NT, Novell und Unix-Systemen sowie Datenbanken und Web-Servern erfassen.

Neben K-Station können unter anderem Notes und Sametime auf den Discovery Server zugreifen. Auch der Zugang von mobilen Endgeräten aus ist sichergestellt. Mobile Computing wird auch für die anderen Lotus-Produkte einfacher. Mit dem "Domino Everyplace Enterprise Server", der bis Sommer fertig werden soll, können auf Domino aufbauende Anwendungen Handys und PDAs zugänglich gemacht werden. Der Server unterstützt hierzu WAP und WML. Für den Datenaustausch sind die Kommunikationsprotokolle von Palm OS, Pocket PC und Epoc 32 sowie Sync ML vorgesehen.

Aus für EuropaIn diesem Jahr wird es keine europäische Lotusphere geben. Das wurde am Rande der amerikanischen Anwenderkonferenz bekannt. Das Marketing des Softwareherstellers prüft derzeit die Möglichkeit einer europäischen Veranstaltung im ersten Quartal 2002. Obwohl es keine offizielle Begründung für die Verschiebung gibt, vermuten Insider, dass dadurch die amerikanische Konferenz entlastet werden soll.