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25.11.1988

Lotus Development Corp.: Das PC-Softwarehaus aus Massachusetts hat mit seinem Bestseller-Spreadsheet 1-2-3 keine Urheberrechte der SAPC Inc. verletzt. Das befand ein Bezirksrichter in Boston. Die SAPC, Nachfolgegesellschaft der Visicalc-Eignerin Softwar

Lotus Development Corp.:

Das PC-Softwarehaus aus Massachusetts hat mit seinem Bestseller-Spreadsheet 1-2-3 keine Urheberrechte der SAPC Inc. verletzt. Das befand ein Bezirksrichter in Boston. Die SAPC, Nachfolgegesellschaft der Visicalc-Eignerin Software Arts Inc., habe mit dem Verkauf der Betriebsmittel der Software Arts an Lotus auch ihre Urheberrechte aufgegeben.

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Unisys Corp.:

Der US-Konzern hat in Zürich das erste von 16 europäischen "Open Systems Centers" (OSC) eröffnet. - In den USA hat Unisys zugegeben, daß die Sperry Corp., eine ihrer beiden Vorläuferfirmen, die U.S. Army bei einem Auftrag übers Ohr gehauen hat. Der Konzern verpflichtete sich, 810 000 Dollar Bußgeld zu zahlen. Außerdem führte Unisys ein sogenanntes Integritäts-Programm" ein. Das Programm und die Buße sind Bedingung dafür, daß Unisys mit der Armee im Geschäft bleiben darf.

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National Semiconductor Corp.:

Einen hohen Betriebsverlust erwartet Natsemi für das am 27. November endende zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Das Ergebnis habe unter der verschlechterten Entwicklung des Halbleiterbereichs zu leiden, hieß es. Schon im ersten Quartal hatte die Gesellschaft einen Verlust von 30,5 Millionen Dollar gemeldet.

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Sorbus Inc.:

Bei dem US-Anbieter von herstellerunabhängiger Computerwartung hat IBMs neues Corporate Services Amendment 100 Opfer gefordert. So viele Mitarbeiter mußte Sorbus, eine Tochter der Bell Atlantic, entlassen.

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Control Data Corp.:

Nach drei profitablen Quartalen wird der DV-Konzern aus Minneapolis im letzten Vierteljahr wieder rote Zahlen schreiben. Wie CDC-Chef Robert Price bekanntgab, führen durch Chipmangel bedingte Verzögerungen bei der Markteinführung des Mainframe Cyber 960 sowie geringe Nachfrage im Regierungsgeschäft zu dem Defizit. Der Quartalsverlust dürfte den Großteil des bisher erzielten 1988er Gewinns wieder auffressen. - Control Data will die Tochtergesellschaft in Südafrika an die dort ansässige Holding Unidev Ltd. verkaufen.

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Boeder GmbH & Co. KG:

Der Disketten- und Papierhersteller aus Flörsheim am Main, 1902 von Conrad Döbbelin in Berlin gegründet, bekommt ein AG-Dach. Die Aktiengesellschaft wird Verwaltung und Produktion übernehmen; bei der GmbH & Co. KG als im Mehrheitsbesitz befindliche Tochter wird der Vertrieb aufgehängt sein. An eine Börseneinführung von Aktien der Boeder AG ist allerdings vorerst nicht gedacht.

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Samsung Electronics Co.:

Mit einem Anlagevermögen von 2,2 Billionen Won (5,5 Milliarden Mark) ist der Konzern inzwischen der größte Elektronikproduzent Koreas. Nach dem Zusammenschluß mit Samsung Semiconductor & Telecommunications Co. erwartet die Firmengruppe dieses Jahr einen Umsatz von 3,7 Billionen Won.

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Digital Equipment International GmbH:

Die kleinere der beide deutschen DEC-Töchter hat im Geschäftsjahr 1987/88 (30. Juni) eine Wachstumsrate von 20 Prozent erzielt. Der Umsatz der Firma, die das Werk Kaufbeuren betreibt, stieg um 77 auf 463 Millionen Mark. Die Mitarbeiterzahl stieg wie bei der Münchner Schwester stark an - von 506 auf 637 Beschäftigte. Investiert wurden 55 Millionen Mark. - Die US-Muttergesellschaft Digital Equipment Corp. will bis zu zehn Millionen eigene Stammaktien zurückkaufen, um den unter Druck geratenen Aktienkurs zu stützen.

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mbp Software & Systeme GmbH:

Das zum Hoesch-Konzern gehörende Dortmunder Softwarehaus verfehlt in diesem Jahr sein Umsatzziel. Der Sprecher der Geschäftsführung, Dr. Michael Hoffmann, korrigierte seine Prognose für 1988 von 100 auf 90 Millionen Mark; 1987 hatten die Dortmunder 84 Millionen Mark eingenommen. Als Gründe für den Wachstumseinbruch nannte Hoffmann unter anderem Nachfrageprobleme im Teletex-Bereich und bei dem Fertigungsautomationssystem Profid - die potentiellen Kunden hätten sich im ersten Halbjahr wegen eines IBM-Announcements zurückgehalten.

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Hasler AG:

Das schweizerische Datenkommunikationsunternehmen firmiert jetzt unter dem Namen Ascom Hasler AG". Die Zentrale bleibt in Bern.