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26.03.1993 - 

Als Server reicht jetzt ein normaler PC

Lotus Development hat Notes auf Windows for Workgroups portiert

"Selbstverstaendlich ist das nicht unbedingt die von uns empfohlene Loesung", relativiert Produkt-Manager Christian Christof die juengste Lotus-Ankuendigung. Vielmehr werde die fuer das Microsoft-Betriebssystem ausgelegte Notes-Ausfuehrung als "Entry- Level"-Version fuer Peer-to-peer-Netze mit bis zu zehn Benutzern vermarktet.

Gerade kleineren Anwenderunternehmen bietet die Portierung auf Windows for Workgroups einen entscheidenden Vorteil: Wer Notes auf dem Multiuser-faehigen Windows faehrt, benoetigt kein spezielles Server-Betriebssystem - weder OS/2 noch eines der Unix-Derivate, auf denen Notes ab Herbst dieses Jahres lauffaehig sein soll (vgl. CW Nr. 10 vom 5. Maerz 1993, Seite 11). Statt dessen empfiehlt Lotus, einen der Netz-PCs als Server abzustellen.

In puncto Funktionalitaet gibt es, so Christof, "grundsaetzlich" keine Einschraenkungen. Allerdings muessten sich die Windows-for- Workgroup-Anwender auf ein eingeschraenktes Multitasking gefasst machen. Ausserdem stuenden die von Drittanbietern beigesteuerten Add-ons vorerst nur unter OS/2 zur Verfuegung.

Wegen der generellen Lizenzpolitik des Anbieters hat die Wahl des Betriebssystems keine Auswirkungen auf die Nutzungsgebuehr. Wie Christof erlaeutert, haengen die Lizenzkosten nicht vom jeweiligen Server, sondern von der Anzahl der Benutzer ab.