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04.10.1991 - 

Anti-Übernahme-Plan geändert

Lotus erlaubt jetzt eine größere Anteilshäufung

CAMBRIDGE (CW) - Ihren Anti-Übernahme-Plan geändert hat nach eigener Auskunft die Lotus Development Corp. Galten bisher zehn Prozent Anteilshäufung als Schmerzgrenze, werde die 1988 per Beschluß des Lotus-Boards ausgelegte "Giftpille" jetzt erst dann wirksam, wenn ein Investor 15 Prozent der Stammaktien erwirbt.

Der Plan sieht vor, daß die Anteilsinhaber für jede Stammaktie ein Hundertstel einer Lotus-Vorzugsaktie erwerben können, sobald sich 15 Prozent des Unternehmenswertes in einer Hand befinden. Die Vorzugsaktien haben nach Angaben des Software-Unternehmens den hundertfachen Wert der Stämme.

Abgeschwächt wurde die Giftpille wegen "des Interesses großer Investoren an einer Ausdehnung ihres Lotus-Anteils", begründete Chief Financial Officer Ed Gillis die Maßnahme. Willy Söhngen, Geschäftsführer der Lotus Development GmbH in München, hat nach eigenen Worten keine Informationen, daß ein bestimmter Investor sich in größerem Maße an der Company beteiligen will.