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24.10.1997 - 

Mehrere NC-Hersteller an Lizenzen interessiert

Lotus gibt Java-Büro-Paket noch 1997 frei

Das plattformunabhängige Anwendungspaket umfaßt Module für E-Mail, Adreßverwaltung, Terminplanung, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsgrafik, Projektplanung, Terminalemulation sowie einen Browser und einen Datei-Manager. Die einzelnen Module sind etwa 500 KB groß. Sie liegen als Javabeans vor und können daher auch zusammen mit Applikationen anderer Hersteller genutzt werden. Als Container für die Kona-Applets kommen zukünftig auch die Großanwendungen der "Smartsuite 98" in Frage, falls Anwendern Java-Programme nicht ausreichen. Der Dataquest-Analyst Larry Perlstein bezeichnet sie daher als Idealfall komponentenbasierter Software.

Für den Datenaustausch zwischen den Anwendungen entwickelte Lotus den sogenannten "Infobus", der Bestandteil von Suns "Java Development Kit" (JDK) werden soll.

Eine Reihe von NC-Herstellern hat sich bereits für "Kona Workspace" als Standard-Desktop entschieden. Neben IBM zählen dazu NCD, Oracle, Sun und Fujitsu. Lotus will die Java-Komponenten am 3. November anläßlich ihrer offiziellen Freigabe gleichzeitig auf 30 Rechnern von einem halben Dutzend Anbietern vorführen. Damit will die IBM-Tochter die Plattformunabhängigkeit von Java demonstrieren.

Lotus bestritt Gerüchte, wonach sich die Auslieferung der Kona-Anwendungen bis ins nächste Jahr verzögern könnten. Allerdings sehen Analysten kein großes Problem, wenn es zu einer Verspätung kommen sollte. Greg Blatnik von Zona Research würde davon nur eine geringe Bremswirkung für IBMs Network-Computing-Initiative erwarten.