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25.10.1991 - 

Neue Produkte und erweiterte Hotline

Lotus strickt Programmierern Interface für Mail-Anwendungen

MÜNCHEN (pi) - Lotus will einen Standard für den Programmierzugriff auf Mail-Anwendungen schaffen. Gemeinsam mit Apple und der IBM hat das Unternehmen dafür das Open Message Interface (OMI) entwickelt. Außerdem hat Lotus die Hotline-Dienste erweitert und die Version 2.2 der integrierten Symphony-Software herausgebracht.

Wie die Lotus Development Corp. ankündigte, soll die OMI-Schnittstelle noch im November dieses Jahres als Public-Domain-Produkt freigegeben werden. Das Unternehmen beschreibt sie als ein Hilfsmittel für Programmierer, die Anwendungen entwickeln, die sich auf Electronic-Mailing-Funktionen stützen und daher über verschiedene Rechnerplattformen hinweg funktionieren müssen. Im Dezember will Lotus unabhängigen Softwarehäusern (ISVs) die Spezifikationen auf einer extra einberufenen OMI-Konferenz vorstellen.

Als Plattformen für das Interface sind die Betriebssysteme DOS, Windows, OS/2 und Unix sowie das Macintosh-Operating-System vorgesehen. Aus diesem Grund hat sich Lotus die Mitwirkung von Apple und IBM gesichert.

Unterstützt werden aber auch das allgemein zugängliche X.400-Protokoll und Novells Message Handling System (Netware MHS). Außerdem sollen die Lotus-Produkte "CC:Mail" und "Notes" mit der Schnittstelle arbeiten.

Darüber hinaus meldete Lotus die Freigabe der integrierten PC-Software "Symphony 2.2", die nun mit Multilink ausgestattet ist.

Mit Hilfe dieses Zusatzprogramms von der Lindlau GmbH, München, sollen die Anwender auf beliebig viele Symphony-Dateien zugreifen können, ohne auf die Hauptspeichergrenzen achten zu müssen.

Zu den Produktankündigungen von Lotus gehören die Version 2.0 der unter Windows laufenden Textverarbeitung "Ami Pro" sowie die Windows-Variante der auf Erstellung von Geschäftsgrafiken spezialisierten Software "Freelance Graphics".

Schließlich hat Lotus noch die Erweiterung seiner Serviceleistungen bekanntgegeben. Statt zwei gibt es nun auf Hotline-Rufnummern. Außerdem bietet das Unternehmen jetzt Unterstützung über einen Fax-Anschluß.