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14.05.1999 - 

Auch mobile Anwender im Blickpunkt

Lucent will Groupware über Internet ermöglichen

BOSTON (IDG) - Lucent Technologies verstärkt seine InternetAktivitäten. Neben der Gründung eines Joint-ventures für Web-basierte Groupware kündigt der Hersteller ein personalisierbares Internet-Portal für mobile Profianwender an.

Gemeinsam mit Unixpros Inc. hat Lucent das Joint-venture Persystant Technologies mit Firmensitz in Eatontown, New Jersey, ins Leben gerufen. Es soll das "Bitroom Collaboration System" entwickeln, eine Software für das Zusammenarbeiten via Internet. Mit Bitroom lassen sich virtuelle Umgebungen erstellen, auf die via Laptop, PC, Telefon oder Handy zugegriffen werden kann. Der Schwerpunkt der Software liegt auf Sprach- und Datenfunktionen, doch auch Video-Features sollen in begrenztem Umfang integriert werden.

Bitroom stellt den Anwendern Java-basierte Anwendungen bereit. Diese ermöglichen Konferenzen oder das gemeinsame Betrachten beziehungsweise Bearbeiten von Präsentationen oder Dokumenten. Neu an dem System ist, daß beispielsweise Zuhörer einem Vortrag entweder über Telefon oder an einem PC mit Web-Zugriff zuhören können. Internet-Anschluß sei nicht zwingend notwendig, so Lucent.

Außerdem hat der Hersteller eine personalisierbare Web-Portal-Seite für mobile Profianwender vorgestellt. "Zingo" funktioniert auf Basis von Netscapes "Netcenter"-Technologie, die Lucent dafür in Lizenz genommen hat. Geplant ist, daß Anwender auch via Telefon, Handy oder Personal Digital Assistant (PDA) auf die Seite zugreifen können. Möglich wird dies Angaben des Herstellers zufolge durch die Verwendung des Wireless Application Protocol (WAP).

Lucent greift bei der Implementierung auf die Hilfe anderer Anbieter zurück: Mittels der "Prism"-Technologie von Spyglass Inc. werden im HTML-Format vorliegende Informationen in Sprache umgewandelt. Das ermöglicht Interactive-Voice-Response-(IVR-)Anwendungen, die auf in den Bell Labs entwickelten Technologien wie dem "Phone-Browser" basieren. Der Prototyp dieser Internet-Zugangssoftware enthält eine sprachgesteuerte Schnittstelle und Text-Sprach-Umwandlungsfunktionen, so daß via Telefon auf Web-Inhalte zugegriffen werden kann.