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07.06.1996 - 

Software AG auf den dritten Rang zurückgefallen

Lünendonk-Liste führt die SAP wie im Vorjahr klar an der Spitze

Hinter der unangefochten führenden SAP AG, Walldorf, liegt allerdings jetzt die Microsoft GmbH, Unterschleißheim, auf Platz 2. Sie verdrängte die Darmstädter Software AG auf den dritten Rang.

Alle Jahre wieder führt Lünendonk die 25 größten Unternehmen der Software- und Beratungsbranche auf. Einzige Bedingung: Die Softwerker müssen mindestens zwei Drittel ihres Umsatzes mit DV-Beratung und Softwareverkäufen erzielen. Die SAP AG erzielte danach 1995 auf internationaler Ebene einen Umsatz von knapp 2,7 Milliarden Mark - mehr als das Dreifache von Microsoft, bei der allerdings nur der deutsche Umsatz zu Buche schlägt.

Die Einnahmen der hiesigen Filiale liegen hingegen mit 800 Millionen Mark deutlich über dem deutschen SAP-Umsatz (722 Millionen Mark).

Abgesehen von der Software AG, die mit einem international erwirtschafteten Resultat von 788 Millionen Mark auf Rang drei abfiel, blieben die Positionen in den Top-Ten unverändert. In den unteren Regionen fällt die rasante Aufholjagd der Berliner VW Gedas GmbH auf, die sich von Rang 25 auf den elften Platz vorarbeitete. Außerdem taucht erstmals die Frankfurter KPMG Unternehmensberatung GmbH (Platz 15) auf, während Anbieter wie Andersen Consulting, Debis Systemhaus oder Mummert und Partner nicht geführt werden. Laut Lünendonk splitten diese Unternehmen ihre Umsatz- und Beschäftigungszahlen zuwenig auf, als daß sich ein klares Bild ergebe.

Die 25 größten Unternehmen der Branche decken laut Lünendonk mit einem Geschäftsvolumen von 5,3 Millionen Mark zirka ein Fünftel des gesamten Inlandsbedarfs an Software und Beratung. Einschließlich der Exporte - hier fallen vor allem SAP und Software AG positiv auf - betrug der Gesamtumsatz dieser Unternehmen rund 8,4 Milliarden Mark, was einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von rund 25 Prozent entspricht. Dabei legten einige Anbieter um bis zu 50 Prozent zu, während andere sogar geringfügig verloren. Der gesamte Markt wuchs jedoch nur um knapp neun Prozent - die Großen der Branche schneiden zur Zeit also deutlich besser ab als die Mittelständler. Vor allem Anbieter von Standardsoftware stehen sehr gut da (weitere Infos unter der Faxnummer 0190/870923).