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31.03.2006

Lufthansa Systems steigert Außenumsatz

Das Geschäft mit externen Kunden legte um knapp acht Prozent zu.
Knapp 60 Prozent der Einnahmen stammen noch aus dem Konzern- umfeld. Bis 2010 soll die Quote auf 40 Prozent schrumpfen.
Knapp 60 Prozent der Einnahmen stammen noch aus dem Konzern- umfeld. Bis 2010 soll die Quote auf 40 Prozent schrumpfen.

Der Gesamtumsatz von Lufthansa Systems ist im vergangenen Jahr auf 635 Millionen Euro gestiegen, das sind 1,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor, in dem der IT-Dienstleister 628 Millionen Euro einnahm. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 3,3 Prozent von 61 Millionen auf 63 Millionen Euro. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist gestiegen: Am 31. Dezember 2005 führte das Unternehmen 3290 Angestellte auf seinen Listen, ein Jahr zuvor waren es 100 weniger.

Im Jahr 2005 hat vor allem die eigene Muttergesellschaft gespart: Der Umsatz mit dem Lufthansa-Konzern schrumpfte um 3,1 Prozent auf 378 Millionen Euro. Knapp 60 Prozent der Einnahmen erzielte der IT-Dienstleister somit innerhalb des Konzerns. 2004 belief sich die Quote der hausinternen Einnahmen noch auf über 62 Prozent. "Bis 2010 wollen wir dieses Verhältnis umkehren", kündigte Wolfgang Gohde, CEO von Lufthansa Systems, an.

Den Umsatz im Drittmarkt konnte Lufthansa Systems im vergangenen Jahr von 238 Millionen Euro auf nun 257 Millionen Euro steigern. Die Kunden stammen zum Großteil aus der Luftfahrtbranche; darüber hinaus versorgt der Anbieter auch Speditionen und Banken mit IT-Diensten. Um weiter im Geschäft mit externen Kundne wachsen zu können, baut Lufthansa Systems die Produktionsstandorte in den Offshore-Ländern Ungarn, Polen und Indonesien weiter aus. Damit will das Unternehmen Sparpotenziale nutzen und seine Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Lufthansa Systems hat im vergangenen Jahr eine umfangreiche Restrukturierung abgeschlossen, in deren Verlauf 18 Geschäftsbereiche zu fünf Einheiten zusammengeführt wurden. Einen Rückschlag musste der Service-Provider hinnehmen, als das von der Lufthansa geführte Bündnis Star Alliance dem spanischen Reservierungsanbieter Amadeus den Zuschlag für das Großprojekt "Common IT Platform" erteilte und sich damit gegen ein Angebot von Lufthansa Systems entschied. (jha)