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08.11.2002 - 

IT-Strategien

M-Business: Zwischen Hightech und Scholle

MÜNCHEN (CW) - Trotz der Konjunkturflaute beschäftigen sich immer mehr Unternehmen mit der Integration mobiler Anwendungen in bestehende Geschäftsabläufe.

Im hart umkämpften Chipmarkt sind Geschwindigkeit und exakte Kalkulation erfolgskritische Faktoren. Einkäufer verlangen von ihren Zulieferern Informationen ohne Zeitverlust. Vertriebsmitarbeiter können es sich nicht mehr leisten, zum Teil mehrere Tage zu warten, bis eine Preisauskunft oder eine Lieferzusage für eine Million Speicherchips zur Verfügung steht. Auf der anderen Seite erlauben die komplexen Produktionsschritte keine beliebigen Kapazitätsanpassungen. Der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg ist daher eine möglichst eng am Marktgeschehen orientierte Planung, um die teuren Fabrikationsanlagen auszulasten.

Aus diesem Grund entwickelte der Chiphersteller Infineon gemeinsam mit dem CRM-Spezialisten Team 4 und Siemens Business Services (SBS) das mobile "Sales Planning Tool" (SPT). Damit haben mehr als 1200 mobile Anwender Zugriff auf wichtige Unternehmensdaten für das internationale Geschäft mit Halbleiterprodukten. Der Chiphersteller behält so weltweit Kunden- und Produktdaten im Griff und stellt diese für Vertrieb, Produktionsdisposition, Key-Account- und Topmanagement zur Verfügung. Über mobile Endgeräte sind die Infineon-Außendienstler von jedem Ort aus in der Lage, Informationen aus dem Corporate-Netz abzurufen oder zu erstellen.

M-Business-Szenarien finden aber auch in weniger technikaffinen Branchen zunehmend Verbreitung. Unter der Rubrik IT-Strategien der COMPUTERWOCHE online finden Sie neben dem Infineon-Bericht auch einen Beitrag, der sich mit der Nutzung mobiler Endgeräte in der Landwirtschaft beschäftigt. In den Kernsegmenten des Agrarmarktes suchen Hersteller einerseits nach neuen Produkt- und Dienstleistungsansätzen, andererseits müssen sie die Effizienz ihrer Prozesse verbessern. Im ersten Fall ergeben sich durch mobile Services völlig neue Möglichkeiten an der Schnittstelle zum Kunden, in der Regel also zum Landwirt. So können beispielsweise bei der Begutachtung des Schädlingsbefalls noch auf dem Feld des Bauern online das geeignete Pflanzenschutzmittel identifiziert, der Bedarf kalkuliert und eine Bestellung angestoßen werden. Entsprechende Mobile-Service-Systeme sind heute bereits verfügbar.

Der Aufbau einer für mobile Anwendungen geeigneten IT-Infrastruktur ist jedoch alles andere als einfach. Der Artikel "In kleinen Schritten zum M-Business" beschreibt ein Vier-Säulen-Modell für Produktanbieter, Behörden und Dienstleister, das ihnen auch für die Anforderungen des elektronischen Geschäfts über das Festnetz zugute kommt. (rg)