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15.11.2005 - 

CW-Wert

Mach dich locker, Oracle!

Studien sind ja bekanntlich unwiderleglich. Deshalb zitieren wir hier auch aus der Untersuchung eines nicht näher bezeichneten Herstellers von Säuglingsnahrung. Darin wird festgestellt, dass Eltern in Großbritannien ihren Kindern immer häufiger Namen geben, die von Firmen abgeleitet sind. Zu den beliebtesten Vornamen zählen Ikea und Moet. Nicht auszudenken, wenn jemand auf die Idee käme, Zwillinge gemäß seiner Trinkgewohnheiten als Hasseröder und Dornkaat anzusprechen.

Die nicht ganz unbekannte Schauspielerin Gwyneth Paltrow ruft ihre Tochter Apple - und damit hat sie nun wirklich ein Fass aufgemacht. "1& 1, gib Bechtle sofort das Spielzeug wieder", ruft es dann vom Spielplatz, und dazwischen schreit eine wütende Mutter: "Microsoft, hörst Du wohl auf, Orakel (sic!) immer ans Bein zu treten!"

Einmal abgesehen davon, dass hier eine präpubertäre Konditionierung stattfände, deren Spätfolgen auch von Studien nicht hinreichend erforscht werden könnten, bietet sich natürlich eine unglaubliche Chance gerade für kinderreiche Familien. Die könnten ihre Haushaltskasse insbesondere mit Werbeverträgen von Großkonzernen erheblich aufbessern. 1000 Euro für Bea sind doch nicht verkehrt. Statt Mandy Müller würde sich künftig möglicherweise SAP Müller durchsetzen - knackig genug klingt es ja.

Vielleicht gibt es in dem einen oder anderen Fall Probleme mit dem Rechte-Management - etwa, wenn jemand dummerweise sein Kind Compaq nannte. Aber dann kann man ja zum Zweitnamen Infineon wechseln.