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14.01.2015 - 

Fragwürdige Studie

Macht das iPhone Nutzer dumm?

Derzeit macht eine Studie der University of Missouri die Runde im Netz, bei der man sich mit den Effekten von Smartphones auf den Menschen beschäftigt hat. Das Ergebnis: Nimm einem iPhone-Nutzer sein Handy weg und er wird dümmer. Zweifel an der Seriosität sind angebracht.

Die Forscher aus Missouri wollen ermittelt haben, dass die gedanklichen Fähigkeiten von iPhone-Nutzern signifikant abnehmen, wenn man sie von ihrem geliebten Smartphone getrennt werden. Russell Clayton, Autor der Studie, sagt: "Unsere Ergebnisse legen nahe, dass sich die Trennung von einem iPhone negativ auf die kognitive Leistung in entsprechenden Tests auswirken kann. Außerdem zeigen die Resultate, dass das iPhone als Erweiterung der eigenen Person wahrgenommen werden kann. Eine Trennung führt dann zu einer geringeren Selbstwahrnehmung ein einem negativen Gefühl."

Um die Teilnehmer der Studie nicht misstrauisch werden zu lassen, gaukelte man ihnen vor, dass man eine drahtlos angebundene Blutdruck-Manschette teste. Um deren Funksignal nicht zu stören, müssten die iPhones abgelegt werden. Die Messwerte bei den kognitiven Funktionen gingen gleich zweimal herab: Einmal bei der Trennung von Besitzer und iPhone und noch einmal, als man das jeweilige iPhone klingeln ließ, der Anwender aber nicht heran gehen durfte. Dass gerade im zweiten Fall eine Ablenkung vom eigentlichen Test stattgefunden haben wird, dürfte klar sein.

Die Seriosität darf man bei dieser Studie aber durchaus hinterfragen, denn allein die Anzahl der Probanden spricht gegen ein verlässliches Ergebnis. Gerade einmal 40 Personen wurden untersucht, genaue Zahlen nicht präsentiert. Außerdem gab es keine Vergleichsgruppe, beispielsweise mit Android-Anwendern oder Besitzern anderer Smartphones. iPhone-Nutzer dürfen also beruhigt sein, zumindest bis die Sache tatsächlich glaubhaft bewiesen wurde.

Die gesamte Studie finden Sie hier.

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