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05.09.1997

Macromedia der Täuschung beschuldigt

MÜNCHEN (CW) - Der Multimedia-Spezialist Macromedia Inc. muß sich wahrscheinlich gerichtlich gegen die Vorwürfe zahlreicher Aktionäre zur Wehr setzen. Wie der britische Brancheninformationsdienst "Computergram" mitteilt, reichen die Anschuldigungen von manipulierten Bilanzen über vorsätzliche Täuschungen bis hin zu verbotenen Insider-Geschäften.

Das Unternehmen hatte für das am 31. März 1996 endende Geschäftsjahr eine Gewinnzunahme um 16,5 Millionen auf 23 Millionen Dollar ausgewiesen, der Umsatz war um 108 Prozent auf 117 Millionen Dollar gestiegen. Auf dieser Basis pendelten sich die Börsennotierungen auf relativ hohem Niveau ein. Um einen Kurseinbruch zu verhindern, seien von der Unternehmensleitung daraufhin erheblich überzogene Erfolgsmeldungen veröffentlicht worden, so die Vorwürfe.

Die Aktie erreichte den Spitzenwert von 46,50 Dollar, was einige Führungskräfte Macromedias angeblich dazu veranlaßt haben soll, insgesamt 257000 Papiere zu verkaufen. Gleichzeitig wurden dem Bericht zufolge reale Ausgaben unterschlagen und mit ausgiebigen Bonuszahlungen erklärt. Als dieses Geschäftsgebaren im Januar bekannt wurde, fiel der Aktienkurs schlagartig auf 9,17 Dollar.