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Softlab öffnet CASE-Tool

Maestro schwingt im Takt mit seinen Anwendern

22.11.1996

"Wir waren doch sehr verunsichert, ob und wie Softlab Maestro II weiterentwickeln wird, doch nun sind wir sehr zufrieden", kommentiert Rudolf Göldner, Sprecher der Softlab-Benutzer-Gruppe Demand, die Ankündigungen für die Version 4.0. "Forderungen, die wir seit Jahren stellen, setzt Softlab nun endlich um."

Kern des neuen Release soll das Repository "Enabler" sein, das auf dem bisherigen Object Management System der Maestro-II-Entwicklungsumgebung basiert. Es fungiere als Integrationsplattform für die Entwicklung und Wartung von Lösungen - von Legacy-Anwendungen über Office-Workgroup-Umgebungen bis zu Web-basierten Applikationen, erläutert Softlabs Chief Technology Officer John Kopcke.

Das Repository biete Funktionen zur Versionsverwaltung von Objekten und Anwendungen sowie ein Arbeitsraum-, Varianten- und Konfigurations-Management. Der "Maestro Tool Integration Service" (MTIS) ermöglicht dabei auch die Verwaltung von Anwendungen und Modulen, die nicht mit Maestro oder in Cobol erstellt wurden, wie zum Beispiel Textverarbeitungen und Tabellenkalkulationen von Microsoft. Fremdapplikationen und Eigenentwicklungen lassen sich auf diese Weise zu einer Konfiguration zusammenstellen.

Die "Maintenance Team Workstation", die bislang lediglich über eine Scannerfunktion für Cobol-Anwendungen verfügte, unterstützt nun ebenfalls PL/1 und Assembler. Dabei lassen sich Regeln definieren und auf diese Weise etwa das Aufspüren von Daten und Währungen erleichtern. Das eine sei für die Umstellung auf das Jahr 2000 und das andere für die europäische Währungsunion eine Hilfe, so Lothar Reeg, Manager Business Development bei Softlab.

Maestro II verfügt über die eigene Programmiersprache "Prolan". Künftig soll für Entwickler nicht mehr erkennbar sein, ob sie mit Maestro-Komponenten arbeiten, die in dieser Sprache geschrieben sind, oder in C++ und Visual Basic.

Eine Veränderung erfährt auch die proprietäre strukturierte Methode "Setec". Bisher gab es laut Demand-Sprecher Göldner immer Probleme, wenn die Zielplattform nicht der Mainframe, sondern eine Client-Server-Umgebung war. Insbesondere galt dies für die Umsetzung des Fachkonzepts in ein DV-Konzept. Nun stelle ein Transformer und Generator Applikationsbauteile, zum Beispiel Masken, zur Verfügung. "Für die Inneneinrichtung", will heißen die Ausgestaltung und die Einbindung der Programme, "müssen die Entwickler allerdings selbst sorgen", erklärt Göldner das Softlab-Konzept (siehe Abbildung). "Jetzt muß Softlab das Release nur noch pünktlich ausliefern" denn auch daran habe es in der Vergangenheit gehapert.