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13.08.1999 - 

Archivsystem auf Java-Basis

Magazin setzt auf gezielten Blick in den Rück-Spiegel

MÜNCHEN (CW) - Der Hamburger Verlag "Der Spiegel" hat sein berühmtes Pressearchiv DV-technisch auf Vordermann gebracht. Die Wochenzeitschrift arbeitet jetzt mit einem maßgeschneiderten System auf Java-Basis.

Eine Standardsoftware kam nicht in Frage. Spezifika in der Organisation und Vorgangsbearbeitung haben das ausgeschlossen, so Roland Klose, DV-Leiter beim "Spiegel". Denn das Pressearchiv dient nicht nur zur reinen Bestandsverwaltung. Insgesamt rund 100 Windows-PCs und zirka 300 Macintosh-Rechner greifen auf die Datenbank zu, neben den Redakteuren sind 55 Dokumentationsjournalisten damit beschäftigt, Fakten zu überprüfen. Daher entschied sich der Verlag bei der Neuentwicklung für ein maßgeschneidertes Archivsystem. Die Intranet-Anwendung, die im November 1998 in Betrieb genommen wurde, basiert auf dem Java-Development-Kit "JDK 1.1.6.". Clients und Server kommunizieren über das Corba-Protokoll IIOP (Internet Inter Object Request Broker Protocol) und mit Hilfe des Object Request Brokers "Visibroker" von Inprise. Der Zugriff auf die Oracle-Datenbank erfolgt über Java Database Connectivity (JDBC). Die objektorientierte Applikation mit ihrer Drei-Ebenen-Architektur ermöglicht einen plattformunabhängigen Zugang zum Archiv über den Web-Browser. Den Aufbau der Java-Corba-Entwicklungsumgebung, das Datenbankdesign und die Realisierung von Verwaltungsdialogen übernahm die Gauss Interprise AG, Hamburg.