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18.05.2007

Magellan ist wieder im Navi-Spiel

Mit neuen, im Straßennavigationssegment wettbewerbsfähigen Produkten tritt Magellan nun auch in Europa auf.

Von Beate Wöhe

Magellan gehört neben Garmin zu den Herstellern, die mit Fug und Recht behaupten können, dass sie zu den Pionieren der Navigation gehören. Leider hatte es der Hersteller, zumindest in Europa, bisher versäumt, auf den Schnellzug für Straßennavigation mit den richtigen Produkten aufzuspringen. Bisher in Deutschland erhältliche Geräte wie die "RoadMate"- oder "Explorist"-Modelle entsprachen vom Design her nicht unbedingt den üblichen Anforderungen der Käufer, auch wenn sie technisch teilweise einiges mehr zu bieten hatten als die Geräte der meisten anderen Marktteilnehmer.

"Wir hatten bisher nicht die richtigen Produkte. Mit den neuen Modellen haben wir nun die richtigen Karten in der Hand und können im Markt für Straßennavigation mitspielen", sagt Christian Bubenheim, Vice President und General Manager Consumer bei Magellan.

Mit der Marge lässt sich rechnen

Nun will sich der kalifornische Hersteller mit neuen Produkten für die Fahrzeugnavigation auch in Europa ein Stück vom Kuchen abschneiden. Mit den neuen Modellserien "Maestro 3000" und "Maestro 4000" stellte Magellan auf der CeBIT Geräte vom Einstiegssegment für 199 Euro bis zum High-End-Modell für 449 Euro (UVP) vor. Gleichzeitig hat der Hersteller das Distributionsnetz in Deutschland ausgebaut. Während die Navigationslösungen für den Fachhandel bisher nur über die PDA Solutioncenter GmbH distribuiert wurden, sind sie ab sofort auch über Ingram und Actebis Peacock erhältlich. Beide Broadliner werden über die PDA Solutioncenter GmbH beliefert.

Auch wenn die Lieferkette möglicherweise über zwei Distributoren gehen wird, sollte für alle Kanäle noch genügend Marge übrig bleiben. Je nach Modell verspricht der Hersteller Margen zwischen knapp 20 und 35 Prozent für die Fachhändler.

Navi hört aufs Kommando

Noch im dritten Quartal 2007 wird Magellan für die höherwertigen 4000er-Modelle eine weitere Neuigkeit auf dem deutschen Navigationsmarkt vorstellen: "Voice Command". In den USA sind die Geräte mit der Sprachbefehlfunktion bereits im Umlauf. Hierbei wird das Navigationsgerät durch den Sprachbefehl "Magellan" in den "Voice Command"-Modus versetzt und wartet dann auf akustische Eingaben seines Anwenders. Dafür stehen dann Befehle wie zum Beispiel Rerouting, Restaurants oder die nächste Tankstelle zur Verfügung. Versteht sich von selbst, dass der Autofahrer während der Fahrt nicht auf dem Display herumtippen muss.