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21.11.1997 - 

Anwendungen für Host-, Client-Server- und Internet-Umgebungen

Magic V8 mit verbesserter Web-Entwicklung

Mit Magic V8 Enterprise Edition bieten die Kalifornier ein Entwicklungspaket, mit dem sich sowohl Anwendungen für Host-Systeme und Client-Server-Umgebungen als auch für das Internet entwickeln lassen sollen. Zudem können unterschiedlichste Datenquellen wie etwa Workgroup- oder Unternehmensdatenbanken eingebunden werden. Wie die amerikanische CW-Schwesterpublikation "Infoworld" berichtet, die das Tool in der Betaversion getestet hat, sind zudem die Möglichkeiten zur Teamarbeit verbessert worden. Ein "Check-in-check-out-Mechanismus sorgt dafür, daß immer nur ein Entwickler zur Zeit an den Programmen arbeiten kann. Dem Rest eines Teams wird ein eingeschränkter Zugriff erlaubt, zum Beispiel lediglich auf Statusanzeige. Außerdem lassen sich mit dem "Magic Version Control System" (MVCS) Programme archivieren und der Fortschritt beobachten.

Die Softwerker bieten die Möglichkeit, Produkte von Fremdherstellern zu integrieren. Dazu wurde unter anderem eine Schnittstelle zu Tuxedos Transaktionsmonitor geschaffen. Für die Testphase bietet Magic jetzt die verbesserte Anbindung zu den Testwerkzeugen von Mercury.

Bedienerführung ist noch schwach

Schwachpunkt der vorliegenden Beta-10-Version ist laut "Infoworld" die Bedienerführung und Navigation durch die Programmteile, die bei den Produkten der Mitbewerber wie Borlands "Delphi" und "Clarion" von Topspeed besser gelöst sein soll. Mittels eines grafischen Editors lassen sich mit Magic Java-Masken entwickeln, die später auf die Clients heruntergeladen werden können. Daneben können HTML-Seiten mit Hilfe eines grafischen Werkzeugs erstellt werden. Im Test zeigte sich, daß auch HTML-Pages, die mit Autorenwerkzeugen anderer Hersteller wie Microsofts "Frontpage" erstellt wurden, mit Magic kompatibel waren.

Mit dem neuen Feature "Visual Connections" läßt sich die Anwendungslogik auf verschiedene Rechner physikalisch verteilen. Es können sowohl Java-Applets als auch Active X Controlls eingebunden werden. Darüber hinaus sind die Application Programming Interfaces (APIs) von Web-Servern wie Netscape und Microsoft integriert, ferner wird das Common Gateway Interface (CGI) unterstützt.