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30.05.1986

Magnetische Wirkung auf japanischer Messe:Kl als Garant für High-Tech-Zukunft

TOKIO (CWN) - Künstliche Intelligenz galt als Renner der "1986 Tokyo Business Show", die am Eröffnungstag 92 000 Besucher anzog. Für Unsicherheiten ob der Zukunftsperspektiven der Technik schien auf der Messe kaum Platz.

Von insgesamt 260 Ausstellern präsentierten 18 ihre neuesten KI-Systeme. Damit verknüpft waren am häufigsten Büroterminals mit Textverarbeitungssystemen und Personalcomputern, digitalisierte Telefone, Fernkopierer sowie elektronische Ablagen zu sehen.

Künstliche Intelligenz sei eines der wenigen Entwicklungsfelder, das sowohl technisch als auch kommerziell ungeahnte Möglichkeiten in sich berge, erklärte Takao Nagata, Vorsitzender der Nippon Administrative Management Association (NAMA). Die Organisation fungierte als Sponsor der viertägigen Veranstaltung, von der man sich einen Andrang von 400 000 Besuchern versprach. Den Worten Nagatas schloß sich Toshio Yokio an, der das staatlich subventionierte Projekt der fünften Computergeneration des Institute of New Generation Computer Technology (ICOT) repräsentierte. "Die Zukunft der Hochtechnologie liegt in der künstlichen Intelligenz", versicherte er.

Umlagert waren vornehmlich die zwölf Stände, an denen Übersetzungssysteme und Entwicklungssprachen für KI-Workstations demonstriert wurden. Als Anbieter waren hier unter anderen Oki Electric Industry Co., Hitachi Ltd., Bravice International Inc. Fujitsu Ltd, Nihon Digital Equipment Corp. und Sony Tektronix vertreten.

ICOT stellte mit seiner Personal Sequential Interference Machine (PSI) ein System vor, das den Weg in die fünfte Computergeneration ebnen und parallele Inferencen ermöglichen soll. Als Ergänzung zu dem im Juni 1984 hervorgebrachten Übertragungssystem für Japanisch/Englisch bot Bravice ihr Produkt "Micro-Pak" an, um die europäischen Sprachen miteinzubeziehen. Die Software, läuffähig auf IBM PC XT und den VAX-Maschinen von DEC, übersetzt dem Vernehmen nach 3000 Worte und mehr pro Stunde.