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02.04.1976 - 

Dr. Suwelack GmbH, Billerbeck, mit Kienzle 6100:

Magnetplatten-orientierte MDT für integrierte Lösungen

Im Hause Suwelack ist ein Kienzle-System 6100/52 mit 2 Magnetplatten-Laufwerken installiert. Jedes Laufwerk hat eine Kapazität von 8,25 Mio. Stellen (à 6 Bit). Die Suwelack-Gruppe produziert und vertreibt Nahrungs- und Genußmittel und gehört zu den größten "Gefriertrocknern" in Europa. Unsere Anforderungen an ein solches System unter dem Aspekt des Einsatzes von integrierten Programmen im kommerziellen Bereich basieren auf folgenden Kriterien:

- Leicht modifizierbare Hersteller-Software mit akzeptabler Dokumentation einschließlich Programm-Generatoren für Listen, Sortierungen, Datensicherung,

- permanent möglicher Zugriff auf alle Dateien,

- problemorientierte Speicherungsformen für Magnetplatten-Dateien,

- optimale Kontrollen in der Dateienverwaltung.

Die auf unsere individuellen Belange zugeschnittene und weitestgehend vom Hersteller erstellte Software ermöglicht eine laufende Information über Kontostände, täglich fakturierte Mengen etc. durch das in die Konsole integrierte Zeilen-Display oder durch einen Listgang. Die erforderlichen Listprogramme können ebenso wie eventuell erforderliche Vorsortierungen der MPL-Dateien über Generatoren in kürzester Zeit erstellt werden.

Als nächste Ausbaustufe des Systems ist der Einsatz von Bildschirmen geplant, die es den dezentralisierten Fachabteilungen im Multi-Tasking-Verfahren ermöglichen auch auf gerade in der Verarbeitung befindliche Daten zuzugreifen (Ausnahme: In der Erstellung befindliche Dateien).

Als Speicherungsformen auf den Magnetplatten existieren bei der Kienzle-Anlage sequentielle, direkte und indexsequentielle Speicherung. Die Dateiverwaltung wird von dem im hauptspeicherresidenten Betriebssystem ausgeführt, das in Form von Programm-Makros den jeweiligen ablauffähigen Programmen "zugebunden" wird. Wichtig dabei ist, daß nur die tatsächlich benötigten Makros aufgerufen werden und somit nur der unbedingt erforderliche Platz im Hauptspeicher belegt wird.

Bei Einsatz des Linkage-Editors ist es sogar möglich, durch Segmentierung der Makros nur das gerade angesprochene Betriebssystem Makro speicherresident zu haben. Diese Makros sichern ebenfalls durch in den Programmen hinterlegte Datei-Steuerblöcke die Verarbeitung der richtigen Dateien. Durch Standard-Module wird anhand des User-Namen und der Archiv-Nr. die richtige Belegung der Laufwerke sichergestellt. Zusätzliche Anwender-Sofware sichert bereichsweise durch Kontrolle von Buchhaltungs-Nummern die Verarbeitung in mehreren Dateien gleichen Namens.

Als weiterer wichtiger Punkt sei die Datensicherung auf laufend zu archivierenden Platten-Packs zu nennen. Durch die Anlage werden nach jedem Programm-Job die erforderlichen Sicherungs-Routinen als Operator-Hinweis angeboten und automatisch aufgerufen. Die Erstellung von Sicherungs- und Restore-Programmen kann ebenfalls durch einen Programm-Generator geschehen.

*Ludger Schmeing ist EDV-Leiter bei der Dr. Suwelack GmbH, Billerbeck.