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23.06.1989

MAI Deutschland GmbH: Die Frankfurter Niederlassung der kalifornischen MAI Basic Four Inc. kann der Muttergesellschaft für das erste Halbjahr 198889 (30.9) ein Umsatzplus von 16 Prozent auf 72,4 Millionen Mark melden. Der Anbieter von DV-Komplettlösungen

MAI Deutschland GmbH:

Die Frankfurter Niederlassung der kalifornischen MAI Basic Four Inc. kann der Muttergesellschaft für das erste Halbjahr 1988/89 (30.9) ein Umsatzplus von 16 Prozent auf 72,4 Millionen Mark melden. Der Anbieter von DV-Komplettlösungen erwirtschaftete einen Gewinn von 5,8 Millionen Mark. Der Umsatzanteil von Software und Service-Diensten wuchs auf 42 (36) Prozent, der Bereich Hardware verbuchte ein Auftragsplus von 7 Prozent auf 42,4 Millionen Mark.

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Amadeus Marketing Ltd.:

Als eigenständiges Unternehmen bietet das Informations- und Reservierungssystem seine Dienste jetzt auch in Großbritannien an. Heute sind bereits 60 Prozent der europäischen Reisebüros an das 1987 von den Fluggesellschaft en Air France, Iberia, Lufthansa und SAS gegründete Serviceunternehmen angeschlossen. Für die Zukunft plant Amadeus den Aufbau von fünf weiteren Gesellschaften in Europa.

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Star Micronics GmbH:

Die deutsche Dependance des japanischen Druckerherstellers kann für das abgelaufene Geschäftsjahr 1988/89 eine Umsatzsteigerung von 37 Prozent auf 232,7 (169,6) Millionen Mark in den fernen Osten melden. Der Reingewinn liegt bei 3,3 Millionen Mark. Den Löwenanteil des Umsatzes macht das Exportgeschäft aus. Den Vertrieb der in Wales gefertigten Rechner für Kontinentaleuropa sowie Afrika und den Nahen Osten betreut nämlich die deutsche Filiale mit.

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DeTeWe:

Nach monatelangem Tauziehen zwischen Geschäftsführung und der Gewerkschaft IG-Metall schließt das DeTeWe-Werk in Rendsburg Ende Juni endgültig seine Tore. Die 180 Beschäftigten erhalten im Rahmen eines Sozialplanes eine Abfindung. Außerdem zahlt das Unternehmen 170 000 Mark für die Weiterbildung der betroffenen Mitarbeiter.

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NEC Deutschland GmbH:

Um 16 Prozent auf 821,7 Millionen Mark hat die Münchner Niederlassung des Japan-Riesen 1988/89 (31. März) ihren Umsatz verbessert. Der bilanzierte Gewinn nimmt sich hingegen mit 10,7 (5,6) Millionen Mark recht bescheiden aus. Rückschlüsse auf die Stellung der NEC am deutschen DV-Markt erlauben die Geschäftsergebnisse nicht: Der wichtige Bereich Unterhaltungselektronik ist darin enthalten; außerdem vertreibt NEC viele DV-Produkte über die OEM-Schiene, so daß der End-user-Umsatz bei anderen Anbietern anfällt (während NEC selbst quasi Importeurseinnahmen verbucht).

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ADV/Orga AG:

Eine "Phase schwieriger Umstrukturierung" will das Wilhelmshavener Softwarehaus mit Hilfe einer Kapitalerhöhung um 5 auf 20 Millionen Mark durchstehen. Die Mittel aus der Kapitalerhöhung werden durch Ausgabe neuer Stammaktien beschafft und von der mehrheitlich beteiligten Commerzbank garantiert. Sie bietet diese den Aktionären zum Stückpreis von 150 Mark pro 50-Mark-Aktie an. Für das Geschäftsjahr 1988/89 (30. Juni) rechnet das Unternehmen mit einem Verlust, der erheblich über dem des Vorjahres - 9,5 Millionen Mark - liegen wird.

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Integrata GmbH:

Nach einem Beschluß der Gesellschafterversammlung wird das in den Bereichen Softwareentwicklung und Unternehmensberatung tätige Unternehmen aus Tübingen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und - voraussichtlich 1990 - auch an die Börse gehen. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung zur Börseneinführung werden den rund 430 Mitarbeitern stimmrechtslose Vorzugsaktien angeboten. Im vergangenen Geschäftsjahr 1988 erreichte das Unternehmen, inclusive der Schweizer Tochter Integrata AG, ein Umsatzplus von 25,5 Prozent auf 52,2 Millionen Mark.

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ECS GmbH:

Besonders die Geschäftsaktivitäten außerhalb Frankreichs haben bei dem französischen Unternehmen ECS Europe Computer Systemes, Paris, zu einer Gesamt-Umsatzsteigerung um 33 Prozent auf umgerechnet 2,3 (1,73) Milliarden Mark geführt. Der Reingewinn wurde im Berichtsjahr 1988 auf 16,5 (7,4) Millionen Mark gesteigert. Das Unternehmen hat unter anderem Töchter in Deutschland, Italien, Großbritannien und Japan.

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Compudent AG:

Gute Geschäfte mit Zahnärzten machte das Frankfurter Systemhaus im Geschäftsjahr 1988/89. Der Umsatz der AG konnte um 92 Prozent auf 37,2 (19,3) Millionen Mark gesteigert werden. Von dem guten Ergebnis profitieren die Anleger mit einer Dividende von 17 Mark pro Aktie. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens wurde von 21 auf 47 Prozent aufgestockt. Zielgröße für das laufende Jahr ist ein Umsatzergebnis von rund 50 Millionen Mark.