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19.02.1993

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Ihre Aufnahmepruefung bestanden haben die Systemhaeuser DiM in Kamen sowie Macrotron in Muenchen. Nach, wie es heisst, erfolgreicher Zusammenarbeit im vergangenen Jahr wurden beide Wiederverkaeufer nun zu offiziellen Distributoren des US-amerikanischen Netzwerk- Spezialisten Cnet Technology ernannt.

Wer nicht nur Postkarten vom Ayers Rock nach Hause schicken will, hat nun via Infonet noch andere Moeglichkeiten. Der internationale VAN-Anbieter meldet den Anschluss Australiens an seinen weltweiten Uebermittlungsdienst "Notice 400". Notice 400 ermoeglicht nach Angaben von Infonet den Austausch von Electronic Mail, Daten, Fax- Dokumenten und Telex-Nachrichten mit mehr als 135 Laendern.

Mit einer Empfehlung fuer Banyan Vines hat die go-net Netzwerk- und Datensysteme GmbH den Zuschlag fuer die komplette Installation einer unternehmensweiten Netzloesung beim D2-Betreiber Mannesmann Mobilfunk GmbH erhalten. Wie das Dortmunder Systemhaus mitteilt, zeigten sich die Mannesmaenner besonders von den Vines-Features "Streettalk" und "Vanguard" beeindruckt.

Weiterhin auf Erfolgskurs segelt der TK-Riese Ericsson im Land der aufgehenden Sonne. Die Schweden unterzeichneten mit der japanischen Kansai Digital Phone Co. Ltd. einen Vertrag ueber den flaechendeckenden Ausbau eines Mobilfunknetzes in der Region Osaka. Experten rechnen in Japan bis zum Jahr 2000 mit mehr als 13 Millionen Mobilfunk-Teilnehmern.

Neue Maerkte in Fernost, das Nachsehen vor der eigenen Haustuere. Ericsson-Konkurrent Northern Telecom wird nach eigenen Angaben sein Engagement beim schwedischen Carrier Televerket verstaerken und dessen X.25-Netz, basierend auf paketorientierten Knotenrechnern vom Typ DPN-100, fuer den Frame-Relay-Betrieb umruesten und ausbauen.

Expansion mit Unix. Das auf "ISDN unter Unix" spezialisierte Nuernberger Systemhaus Bintec Computersysteme GmbH hat eine Geschaeftsstelle in Berlin eroeffnet. Zu den Hauptaufgaben der neuen Dependance gehoeren laut Bintec der Kundenkontakt und Support in den neuen Bundeslaendern.

Ohne Chip geht bald nichts mehr. Waehrend auf den elektronischen Krankenschein noch ein bisschen gewartet werden muss, koennen die Verbraucher ab sofort ihre Kreditkarte auch zum Telefonieren verwenden. Nach der Lufthansa-Tochter Airplus bietet die Bayerische Vereinsbank als erstes Kreditinstitut das Plastikgeld mit integriertem Telefon-Chip an.

Waehrend der gordische Knoten in Sachen Postreform II noch immer nicht durchtrennt worden ist, wird die Papierform einer kuenftigen Telekom AG zusehends schlechter. Dem "Handelsblatt" zufolge hat der Bonner Carrier Berichte zurueckgewiesen, wonach das Unternehmen schon bald nicht mehr kreditwuerdig sei. Zugleich raeumte ein Telekom-Sprecher aber ein, dass die Finanzlage immer komplizierter werde. So betrage das gegenwaertige Kreditvolumen rund 100 Milliarden Mark und werde aller Voraussicht nach aufgrund weiterer Investitionen sowie der hohen Zinslast bis Ende 1996 um zusaetzliche 40 Milliarden Mark steigen.

Keine Zukunftssorgen hat hingegen Mister Blackpenny. Der ehemalige Postminister will mit der in seiner Heimatstadt Buedingen/Wetterau neu gegruendeten Dr. Schwarz-Schilling Telecommunications Global Systems Consulting GmbH seine weltweiten Kontakte in bare Muenze umwandeln.