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19.03.1993

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Der eigenen Phantasie sind manchmal doch Grenzen gesetzt. Um diese Erfahrung reicher ist jedenfalls die X-Net Integrated Network Solutions GmbH, die aufgrund einer Klage der Deggendorfer X-Net GmbH ihren Firmennamen aendern musste. Das Muenchner Systemhaus nennt sich ab sofort X-LAN Integrated Network Solutions GmbH.

Kampf dem Krebs durch "Medicus". Was sich so salopp liest, soll nicht zuletzt betroffenen Patienten neue Hoffnung geben. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) bastelt mit Hilfe der Telekom an einem kommunikativen "Nervensystem" fuer die Verbindung einzelner Krebsforschungs- und Therapiezentren. Onkologen, Radiologen und Chirurgen sollen kuenftig via ISDN Daten zwischen "medizinischen Bildquellen" (Computer-Tomograph) und dem zentralen Rechenzentrum des DKFZ in Heidelberg austauschen koennen.

"Novell hat sich als einer der fuehrenden Netzwerkhersteller etabliert." Dies hat sich, wie eine Presseerklaerung dokumentiert, mittlerweile auch bis zu der Digital Communications Inc. (DCA) herumgesprochen. Die auf Kommunikationshard- und -software spezialisierte Company aus Atlanta unterzeichnete mit dem LAN- Marktfuehrer aus Provo ein Entwicklungs- und Vertriebsabkommen, das unter anderem die Vermarktung von Novells Netware fuer SAA durch DCA vorsieht.

Rooming bei doing. Was Mobilfunk-Marketiers schon seit geraumer Zeit als besonderen Vorzug der neuen GSM-Technologie hervorheben, wird nun allmaehlich europaweit Realitaet. Besitzer einer D1- Mobilfunkkarte koennen ab sofort nicht nur in Daenemark, Finnland, Italien, Norwegen, Schweden und der Schweiz, sondern auch in Grossbritannien telefonieren. Wie die Telekom nach Angaben des "Handelsblatt" in Bonn mitteilte, wurde hierzu ein Vertrag mit dem englischen Netzbetreiber Vodafone abgeschlossen.

Das Mitgliederverzeichnis des im Juli 1992 in den USA ins Leben gerufenen "Token-Ring-Interoperability-Lab" liest sich inzwischen wie ein kleines "Whos Who" der Netzwerkszene. Juengster Kunde des allen Herstellern zugaenglichen Testlabors ist die Internetworking- Company Proteon, die, wie vor ihr bereits die Branchengroessen Synoptics, Texas Instruments und Thomas Conrad, ihre Token-Ring- Interfaces und -Konzentratoren auf Interoperabilitaet pruefen lassen will.

Die erste Bildtelefonverbindung zwischen einem deutschen und einem japanischen Unternehmen wuerde die COMPUTERWOCHE zwar nicht - wie die Telekom - als ein in die Geschichte der modernen Kommunikation eingehendes Ereignis bezeichnen; gleichwohl bedeutet die fuer die Muenchner Firma TUeV Product Service geschaltete Verbindung eine wesentliche Erleichterung bei der Kommunikation mit Geschaeftspartnern in Fernost. Das Ereignis ist Teil eines seit dem Fruehjahr 1992 laufenden Pilotprojektes mit dem Ziel, Mitte der 90er Jahre einen weltweiten Bildtelefondienst anbieten zu koennen.

In ihrer Zielgruppe offensichtlich geirrt haben sich - zumindest auf den ersten Blick - die Marketing-Spezialisten der Muenchner Trend Communications GmbH, die in einer an die COMPUTERWOCHE adressierten Pressemitteilung von der erfolgreichen Markteinfuehrung ihres "ISDN-Knochens" Aurora berichten. Dass es sich dabei nicht um Hundefutter, sondern um einen zum Testen von ISDN-Basisanschluessen und -Geraeten eingesetzten "ISDN-Knoten" handelt, wurde erst nach eingehender Lektuere deutlich.