Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

07.05.1993

Mailbox

Die Telekom ist ueber die EG-Richlinie "90/388/EWG" nicht besonders gluecklich. Hinter dem Aktenzeichen verbirgt sich die seit Januar 1993 gueltige Regelung, in Corporate Networks unter bestimmten Voraussetzungen auch Sprachvermittlung betreiben zu duerfen. Einem internen Papier der Telekom zufolge schlaegt dieser "Liberalisierungspass" der EG bei dem deutschen Carrier jaehrlich mit rund 2,5 Milliarden Mark Umsatzverlust zu Buche. Insider bezweifeln diese Rechnung jedoch. Sie gehen davon aus, dass zahlreiche Unternehmen schon seit Jahren Sprache ueber ihre Datennetze vermitteln und die Telekom auf diese Weise schon geraume Zeit angeschmiert haben. Die Bonner sollen ueber diesen Tatbestand allerdings Bescheid gewusst, aber gute Miene zu boesem Spiel gemacht haben, weil der Kontrollaufwand unvertretbar hoch gewesen waere.

Ein Leichtgewicht haelt in Paris Einzug. Nach dem erfolgreichen Test in Strassburg fuehrt France Telecom jetzt in der franzoesischen Metropole das schnurlose Taschentelefon Bi-Bop ein. Das 180 Gramm "schwere" Modell hat nur die Groesse eines Taschenrechners. Zunaechst kann der Kunde mit dem Geraet im Umkreis von 50 bis 200 Metern zur naechsten Funkstation nur anrufen, ab Herbst auch angerufen werden.

AT&T und British Telecom drohen, sich im Leitungsgewirr zwischen den USA und Grossbritannien ins Gehege zu kommen. Nachdem British Telecom North America bei der amerikanischen Federal Communication Commission FCC beantragt hat, Verbindungen zwischen den USA und anderen Laendern schalten zu duerfen, hat der amerikanische Carrier im Gegenzug beim britischen Department of Trade and Industry um eine Lizenz nachgesucht, die dem TK-Konzern erlaubt, in Grossbritannien sowie zwischen den Staaten und der Insel Telefondienste anzubieten. Noch ist nichts entschieden.

Ford gibt jetzt auch in Sachen Mobilfunk Gas. Der Automobilkonzern wird ab Juni 1993 als Service Provider fuer das D2-Netz der Mannesmann Mobilfunk GmbH agieren. Unter dem Warenzeichen "Ford- Mobitel 2000" bietet das Unternehmen kuenftig nicht nur Mobiltelefone, sondern auch die Garantieabwicklung und Wartung der Geraete sowie den Vertrieb von Telefonkarten inklusive der monatlichen Gebuehrenabrechnung an.