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25.06.1993

Offenbar getreu dem Motto "Nehmen ist seliger denn Geben" kassiert die gelbe Post bei ihrem Faxdienst kraeftig ab. So werden Kunden, die auf das naechstliegende Postamt angewiesen sind, beispielsweise fuer ein einseitiges Fax von Muenchnen nach Wien stattliche 13 Mark abgeknoepft - bei gerade mal 92 Pfennig an anfallenden Uebertragungskosten. Den Wucherpreis begruendet der Postdienst mit den Ausgaben fuer Uebermittlungsgeraete, der Arbeitsleistung seiner Beamten und den Leitungsgebuehren, die an das Schwesterunternehmen Telekom entrichtet werden muessen. Die Gegenrechnung, die die "Sueddeutsche Zeitung" aufmacht, sieht hingegen anders aus: Die TK- Gebuehren, fuenf Minuten Arbeit eines Postbeamten sowie die Kosten fuer Wartung und Abnutzung des Faxgeraetes veranschlagt das Blatt auf genau drei Mark.