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20.12.1996 - 

Neue Plattform für Verwaltungsapplikationen

Maincontrol meldet Ansprüche im System-Management-Markt an

20.12.1996

Die Management-Plattform von Maincontrol fungiert als Framework, das Verwaltungsapplikationen aufnimmt. Fünf dieser Anwendungen bietet der Hersteller selbst an, eine sechste soll folgen. Derzeit verfügbar sind Lösungen für Konfigurations-Management (automatische Suche von Hard- und Softwaredaten), Softwareverteilung, Problem-Management beziehungsweise Helpdesk (Interface mit Prioritätenplanung und Problemweiterleitung), Datentransfer über heterogene Betriebssysteme hinweg sowie Asset Management (betriebswirtschaftliche Sicht auf das IT-Inventar inklusive finanzieller und rechtlicher Informationen). Ein Programm für das Change-Ma- nagement ist in Vorbereitung. Die Daten, die das System in der heterogenen Umgebung aufstöbert, lassen sich über Standard-Schnittstellen in Geschäftsapplikationen von SAP oder Baan integrieren.

Der Hersteller, dessen Lösung hierzulande über die Interchip Distributed Systems GmbH, München, vertrieben wird, hat seine Plattform zunächst für die Betriebssysteme MVS, OS/2 und Windows NT konzipiert. Für das nächste Jahr kündigte Maincontrol an, verschiedene Unix-Systeme zu unterstützen. An Protokollen können TCP/IP, IPX/SPX oder Netbios, an Datenbanken Oracle, Informix, Sybase, DB2, DB2/2 und SQL Server zum Einsatz kommen. Auf der Datenebene bietet die Integrationsplattform die Möglichkeit, die Informationen in unterschiedlichen lokalen oder verteilten Datenbank-Management-Systemen (DBMS) oder in einer zentralen Datenbank zu speichern. In jedem Fall bleibt die globale Sicht erhalten. Bei Abfragen kann entweder auf die auf einem Server gespiegelten Daten oder auf die lokalen DBMS zugegriffen werden. Die Implementierung eines Corba-ähnlichen Object Request Brokers (ORB) liefert die Messaging-Middleware, um Programmkomponenten auf die im Netz vorhandenen Ressourcen zu verteilen.

Offene Schnittstellen zu MC/ EM Power Series sollen Third-Party-Hersteller ermuntern, Erweiterungen zu programmieren. Das Angebot hat bislang die Axent Technologies angenommen und ihr Sicherheitspaket "Omniguard" auf MC/EM Power Series portiert.

In OS/2-Umgebungen lassen sich Netview-Produkte von IBM einbinden, das NT-Umfeld versorgt Microsoft mit dem System Management Server (SMS). Neu hinzugekommen sind Koopera- tionsabkommen mit Intel und Hewlett-Packard (HP). Das Abkommen mit Intel garantiert MC/ EM-Power-Kunden bei ihren Bestands- und System-Management-Aufgaben in unternehmensweiten Netzen die nahtlose Unterstützung durch den "Landesk Workgroup Manager". Der "HP Open View Network Node Manager" liefert der Plattform von Maincontrol Detailinformationen über Netzkomponenten wie Router und Hubs.