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31.03.1995

Mainframe ade MicroFocus trimmt seine Cobol-Tools auf Client-Server

MUENCHEN (IDG) - Fuer alle, die Cobol-Applikationen fuer Client- Server-Architekturen schreiben wollen, bietet Micro Focus nun auch eine 32-Bit-Version ihres objektorientierten Cobol-Compilers. Ausserdem wird die Version 2.5 der Entwicklungsumgebung "Dialog System" mit einer dem ANSI-Standard entsprechenden relationalen Datenbank ausgestattet.

Beide Produkte zielen laut Anbieter darauf ab, die Migration

zu einer Client-Server-Umgebung einfacher zu gestalten. Der Cobol- Compiler, Version 3.3 fuer Windows NT und OS/2, unterstuetzt das prozedurale sowie das objektorientierte Cobol. Erst im Mai vergangenen Jahres stellte das Haus eine 16-Bit-Version vor.

Die 32-Bit-Ausfuehrung zu einem Preis von rund 1500 Dollar unterstuetzt die Microsoft-Technik Object Linking and Embedding (OLE). Ausserdem koenne, so der Hersteller, "Object Cobol" als Beschreibungssprache genutzt werden, wodurch sich auch die Methoden anderer OLE-Applikationen nutzen liessen.

Die in die 2.5-Version der Entwicklungsumgebung Dialog System eingebundene relationale Datenbank stammt von der XDB Systems Inc. aus College Park, Maryland. Ueber die Microsoft-Interface Open Database Connectivity (ODBC) koennen darueber hinaus Verbindungen zu anderen Datensystemen aufgebaut werden. Insbesondere sei die Datenbank zu Testzwecken gedacht, so Kevin Schick von der in Stamford, Connecticut, beheimateten Gartner Group Inc.: "Denn nicht die Entwicklung verschlingt die meiste Zeit und den groessten Kostenanteil, sondern das Testen." Die Entwicklungsumgebung schlaegt mit zirka 1250 Dollar zu Buche.