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01.06.2001 - 

Freier Zugriff über das Internet

Mainframe für Linux-Entwickler

MÜNCHEN (CW) - IBM bietet Linux-Entwicklern den freien Online-Zugang zu einem Mainframe-System an. Die User können auf den virtuellen Servern zwischen Suse und Turbo Linux auswählen.

Unter dem Namen "Linux Community Development System" bietet IBM seit kurzem Zugang zu einem Mainframe, auf dem jeder registrierte Anwender einen eigenen virtuellen Linux-Server erhält. Die Anwenderkonten sind zeitlich beschränkt und können für 30, 60 oder 90 Tage auf der IBM-Website angemeldet werden.

Als Hardware setzt Big Blue einen Server der Z-Serie mit zehn Prozessoren und 32 GB Speicher ein. Daran angeschlossen ist ein Storage-System mit 2,1 TB Speicherkapazität. Bis zu 1000 Anwender sollen so zeitgleich auf den Mainframe zugreifen können.

Für die virtuellen Server stehen zwei verschiedene Linux-Distributionen zur Verfügung. Die Anwender haben die Wahl zwischen Suse und Turbo Linux für S/390. Um das Angebot nutzen zu können, benötigen registrierte Anwender einen Telnet- und einen SSH-Client.

Der Linux-Mainframe soll vor allem Linux-Entwicklern die Möglichkeit bieten, Software in einer Mainframe-Umgebung zu testen. Neugierige, die einfach nur einen Eindruck von Linux auf Mainframes bekommen möchten, sind ebenfalls willkommen.