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09.08.2006

Mainframe-Mails für Online-Kunden

Die HUK-Coburg versendet Host-Dokumente per E-Mail oder Fax. Nun können sie auch auf Druckern in allen Geschäftsstellen ausgegeben werden.

Seit Oktober 2000 bietet die HUK-Coburg über ihre Internet-Tochter HUK24 ein umfassendes Versicherungspaket für Privatkunden an. Diese wollen im Rahmen ihrer Geschäftsbeziehung online mit der Versicherung kommunizieren. Daraus entstand die Anforderung, auf dem Host erzeugte Standarddokumente (Briefe, Rechnungen, Schadensberichte) per E-Mail oder Fax über den "Topcall Communication Server One" zu versenden. Außerdem sollten sie auf alle Drucker in der Hauptniederlassung und in den Geschäftsstellen ausgegeben werden können. Sämtliche Druckaufträge sollen dabei über den Host laufen.

Projektsteckbrief

Die gewählte Software "Hobcom" von HOB ermöglicht es, zahlreiche Funktionen und Geräte wie PCs, NCs, Terminals und Drucker zu verwalten und zu steuern. Bei der HUK-Coburg laufen bis zu 1700 Drucker parallel, verteilt auf alle Standorte. Die Software der HOB GmbH kann Dokumente, die in der Host-Textverarbeitung "CTV" erstellt wurden, von den XES-Protokollen in PCL5-Formate umwandeln, so dass sie sich über herkömmliche Geräte ausdrucken beziehungsweise als Fax oder E-Mail versenden lassen.

Unterlagen sofort aushändigen

Die ursprüngliche SNA-Anbindung der Drucker konnte damit die TCP/IP-Welt überführt werden. Die Geschäftsstellen sind nun in der Lage, sämtliche Dokumente direkt auszudrucken, von der "Grünen Versicherungskarte" bis hin zu Schulungsunterlagen. Die Mitarbeiter können somit ihren Kunden die Unterlagen sofort aushändigen. Hobcom bietet zusätzliche Vorteile wie Verschlüsselung, Komprimierung, LDAP-Anbindung und Single-Sign-On. Michael Weiß, Teamleiter Systemprogrammierung und mitverantwortlich für Drucklösungen bei der HUK-Coburg, fasst die erzielten Vorteile so zusammen:

• möglichst wenige Änderungen an der zentralen Textverarbeitung,

• Wegfall der Konverter-Boxen durch die Wandlung von XES zu PCL5 in der zentralen Hobcom-Software,

• die Nutzung moderner Verkabelungstechnik, da die Coax-Leitungen für den Anschluss der Konverterboxen entfallen konnten,

• Einsatz einer Standardlösung für Fax und Druck

• sowie eine zentrale Administration aller Drucker.

Ergänzend kommen die vom Großrechner gebotene Datensicherheit und der Zugriff auf die zentralen Bestandsdaten hinzu. (ws)