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01.04.1994

Mainframer sind einfach zaeher

Wer weiss schon noch, dass Ashton-Tate einmal unangefochten Marktfuehrer bei PC-Datenbanken war, bevor der Dbase-Entwickler von Borland geschluckt wurde - dabei ist das noch gar nicht so lange her. Mainframe-Softwerker sind einfach zaeher. An einen neuen Adabas-Eigner musste sich Trauerwein bis heute nicht gewoehnen - und das wird hoffentlich auch so bleiben. Das walte Peter! Fuer Leute, denen der Makel der Nach-Mainframe-Geburt anhaftet, fuer die mit der 81er Charlie-Chaplin-Kampagne bei der Einfuehrung des IBM-PCs das DV-Zeitalter beginnt: Peter Schnell heisst der Gruender der Software AG, die mit einem mehr als 20 Jahre alten Produkt, eben Adabas, noch heute gutes Geld verdient, wenn man den Darmstaedtern glauben darf. Im PC-Softwaremarkt dreht sich dagegen das Uebernahmekarussell immer schneller. "Compuware kauft Uniface" und "Novell uebernimmt Wordperfect" lauten die neuesten Schlagzeilen. "Aldus geht mit Adobe zusammen" und "SPC sucht einen Abnehmer fuer Superbase" gehoeren irgendwie auch in diese Kategorie. Schon wird gemunkelt, dass sich Lotus an Novell heranmachen will. Dementis stacheln den Ehrgeiz der Analysten in der PC-Szene an - wer wen friendly oder unfriendly frisst, befluegelt die Phantasie der Kommentatoren. Sebastian bleibt bei all dem Take-over-Trubel gelassen - er hat saemtliche Informationseinheiten auf einem Mainframe abgelegt. Bei Datenbankgeschaeften kann man bekanntlich nicht vorsichtig genug sein.