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13.12.2005 - 

CW-Wert

Mal was Bratwurstmäßiges

Wer sagt denn, dass aus diesem Land keine Innovationen, guten Ideen und tollen Produkte kommen? Ausgerechnet im Urland des Kapitalismus, den USA, widerfuhr einem Deutschen höchste Anerkennung für ein von ihm kreiertes Produkt. Rolf Babiel errang in New York mit seinen Bratwürsten den Titel des besten Straßenverkäufers. Szenegerecht hatten ihm seine Kollegen Anfang November den "Vendy" in einer Garage zuerkannt. Babiel agiert an der Ecke Fifth Avenue und 54. Straße.

Andere, die Welt erschütternde Leistungen werden uns aus der Bundeshauptstadt Berlin, genauer aus der Charité, gemeldet. Dort forscht Sabine Grüsser. Die medizinische Psychologin von der dortigen interdisziplinären Suchtforschungsgruppe hat herausgefunden, dass "exzessives Computerspielen vermutlich die gleichen Strukturen im Hirn aktiviert wie stoffliche Drogen". Die Rede ist von Alkohol, Cannabis und härteren Stimulanzien. Diese regen die Nervennetze im limbischen System des Mittelhirns dermaßen an, dass sich bei den Gamern ein großes seelisches und körperliches Wohlbefinden verbreitet. Die Forscherin hat bei ihren Untersuchungen zudem festgestellt, dass Lernprozesse via Erfolgsmeldungen ("Nächster Level erreicht") direkt in die Abhängigkeit führen.

An dieser Stelle nun bringen wir die Erkenntnisse unserer eigenen Forschungen ein. Diese führen die Ergebnisse von Babiel und Grüsser zusammen: Wir haben festgestellt, dass der Genuss deutscher Bratwürste ebenfalls süchtig macht. Das gilt zumindest dann, wenn man es schafft, sich erfolgreich eines dieser Teile einzuverleiben. Dann aber stellt sich sofort Wohlbefinden ein, was in aller Regel direkt in die selbstverschuldete Unmündigkeit vor der Bratwurst führt. Einsichten hierzu stammen ebenfalls von einem Deutschen.