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29.10.2009

MAN erwartet 2010 keine wesentliche Geschäftsbelebung

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Nutzfahrzeug- und Motorenhersteller MAN erwartet für das kommende Jahr keine nennenswerte Geschäftsbelebung. 2010 werde sich das Geschäft wohl auf dem Niveau dieses Jahres entwickeln, sagte Håkan Samuelsson, Vorstandsvorsitzender des Münchener DAX-Konzerns, am Donnerstag in einer Telefonkonferenz.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Nutzfahrzeug- und Motorenhersteller MAN erwartet für das kommende Jahr keine nennenswerte Geschäftsbelebung. 2010 werde sich das Geschäft wohl auf dem Niveau dieses Jahres entwickeln, sagte Håkan Samuelsson, Vorstandsvorsitzender des Münchener DAX-Konzerns, am Donnerstag in einer Telefonkonferenz.

Der auch 2010 wohl schwachen Entwicklung in Nutzfahrzeuggeschäft würden die krisenresistenteren Sparten Diesel und Turbomaschinen entgegenstehen, sagte Samuelsson. In diesen beiden Geschäftsbereichen will MAN den Umsatz auf dem Niveau von 2009 halten und die Zielrendite von 8,5% erneut übertreffen.

Wie sich das besonders krisengebeutelte Nutzfahrzeuggeschäft entwickeln werde, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Positiv werde sich im Jahresvergleich aber die Konsolidierung der von VW zugekauften Sparte MAN Latin America auswirken, die 2009 nur in drei Quartalen in die Bücher eingeht. Alles in allem hält der Manager für 2010 daher Umsatz und Ergebnisse auf dem Niveau von 2009 für theoretisch möglich.

Für das Schlussquartal erwartet MAN eine Entwicklung auf die dem schwachen Niveau der drei Vorquartale.

Das Sparprogramm in der Nutzfahrzeugsparte läuft nach Unternehmensangaben besser als erwartet. Laut MAN-Chef Samuelsson werden 2009 rund 700 Mio EUR eigespart. Ursprüngliches Ziel waren lediglich 500 Mio EUR, im vergangenen Monat hatte Anton Weinmann, Vorsitzender der Nutzfahrzeugsparte, Einsparungen von 600 Mio EUR in Aussicht gestellt.

Trotz der weiter schwierigen Situation will MAN seine Stammbelegschaft nicht antasten: "Wir haben keine Pläne für einen weitergehenden Personalabbau", so Samuelsson am Donnerstag. Allerdings werde erwogen, die Kurzarbeit bis in den Herbst kommenden Jahres auszuweiten. Die Gespräche mit den Arbeitnehmern laufen.

Den Hofbestand hat der Nutzfahrzeug- und Motorenhersteller zum Ende des dritten Quartals um 1.200 auf 8.000 Fahrzeuge reduziert. In diesem Zusammenhang sprach Samuelsson von einer Normalisierung.

Webseite: www.man.eu -Von Nico Schmidt und Hilde Arends, Dow Jones Newswires, +49 - (0)69 297 25 114; automotive.de@dowjones.com DJG/ncs/brb Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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