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08.02.2009

MAN muss Lkw-Produktion noch weiter zurückfahren - Welt

BERLIN (Dow Jones)--Die Lage beim Lastwagenhersteller MAN hat sich in den vergangenen Wochen einem Zeitungsbericht zufolge noch mal deutlich verschlechtert. Wie die Tageszeitung "Die Welt" am Sonntag vorab aus der Montagsausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, muss der Konzern die Produktion im ersten Halbjahr stärker zurückfahren als bislang bekannt. Eine Kürzung von rund 45% sei geplant.

BERLIN (Dow Jones)--Die Lage beim Lastwagenhersteller MAN hat sich in den vergangenen Wochen einem Zeitungsbericht zufolge noch mal deutlich verschlechtert. Wie die Tageszeitung "Die Welt" am Sonntag vorab aus der Montagsausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, muss der Konzern die Produktion im ersten Halbjahr stärker zurückfahren als bislang bekannt. Eine Kürzung von rund 45% sei geplant.

Der MAN-Vorstandsvorsitzende Håkan Samuelsson hatte im Dezember noch angekündigt, in den ersten sechs Monaten lediglich rund 30% weniger Lastwagen bauen zu wollen. "Das ist wie Hochwasser, es steigt und steigt. So etwas haben wir noch nie erlebt", sagte eine Person aus dem Unternehmen der Zeitung.

MAN war am Sonntagnachmittag für eine Stellungnahme nicht erreichbar. In der Welt lehnte ein Sprecher einen Kommentar ab und verwies auf die Bilanzpressekonferenz am 19. Februar.

Besonders hart treffe MAN die Entwicklung auf dem osteuropäischen Markt, der in den vergangenen Jahren mit zweistelligen Wachstumsraten ein Hoffnungsträger gewesen sei. "Osteuropa ist komplett zum Erliegen gekommen", sagte die informierte Person der Zeitung weiter. Die Entwicklung bekomme nun das erst im Herbst 2007 eröffnete Werk im polnischen Krakau zu spüren. Anders als an den Standorten in Deutschland und Österreich gebe es hier keine Zeitarbeitskonten.

Deshalb drohe dort "ein massiver Abbau von Arbeitsplätzen", schreibt die Welt weiter unter Berufung auf Konzernkreise weiter. Nach Informationen der Zeitung hat MAN bis Dezember bereits 150 Beschäftigte entlassen. Momentan würde das Unternehmen mit polnischen Regierungsvertretern über ein Kurzarbeitsmodell nach deutschem Vorbild verhandeln, um weitere Entlassungen zu vermeiden.

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