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17.10.2008

MAN sieht auch Vorteile für Industrie durch Finanzkrise

MÜNCHEN (Dow Jones)--Nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden der MAN AG, Hakan Samuelsson, können Industrieunternehmen von der veränderten Situation auf den Finanzmärkten profitieren. "Geld wir teurer und die Eigenkapitalquote wichtiger. Die industrielle Wertschöpfung kommt wahrscheinlich deutlich mehr in den Fokus," sagte der Manager auf einem Festakt anlässlich des 250-jährigen Firmenjubiläums. "Dies ist für MAN und die deutsche Industrie sicher ein Vorteil," sagte er.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden der MAN AG, Hakan Samuelsson, können Industrieunternehmen von der veränderten Situation auf den Finanzmärkten profitieren. "Geld wir teurer und die Eigenkapitalquote wichtiger. Die industrielle Wertschöpfung kommt wahrscheinlich deutlich mehr in den Fokus," sagte der Manager auf einem Festakt anlässlich des 250-jährigen Firmenjubiläums. "Dies ist für MAN und die deutsche Industrie sicher ein Vorteil," sagte er.

MAN wolle sich künftig auf Marksegmente mit globalen Wachstumschancen mit Bezug zu den Bereichen Transport und Energie fokussieren, fügte Samuelsson hinzu.

In der vergangenen Woche hatte der DAX-Konzern eine Vereinbarung über den Verkauf von 70% der Industriedienstleistungstochter Ferrostaal an die International Petroleum Investment Co, Abu Dhabi, geschlossen. Diese Maßnahme steht am Ende von Samuelssons Programm zur Straffung des MAN-Portfolios.

Unter seiner Führung hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren von einer Reihe von Tochtergesellschaften getrennt, unter anderem von der früheren Druckmaschinen-Sparte. "Die 2005 eingeleitete Fokussierung von MAN auf Nutzfahrzeuge, Dieselmotoren, Getriebe und Turbomaschinen ist abgeschlossen. Jetzt werden wir diese Geschäftsbereiche weiter ausbauen", sagte der Vorstandsvorsitzende.

Webseite: http://www.man.de/ -Von Christoph Rauwald, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 114; unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/dct/jhe

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