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20.12.1996 - 

Erste Details veröffentlicht

Management-Client von Tivoli verwaltet Netzwerk Computer

Die Client-Software ist derzeit nur als Prototyp implementiert, dennoch, so Martin Neath, als Vice-President bei Tivoli für die Produktentwicklung zuständig, seien Teile der Software bereits in Intels "Management Services Broker" installiert. Diese Software ist als Application Programming Interface (API) Teil einer Intel-Tivoli-Kooperation, die die Verwaltung auf Workgroup- und Enterprise-Ebene vereinheitlichen soll.

Tivoli entwickelt zur Verwaltung der NCs eine Zusatzsoftware für die Server-Variante der Netz-Management-Plattform "TME 10". Das Plug-in ist in allen künftigen TME-Versionen enthalten. Kunden mit Tivoli-Wartungsvertrag bekommen das Produkt kostenlos.

Die Software erlaubt es Administratoren, die Leistung zu beobachten, Inventurdaten zu empfangen, Applikationszugriffe zu kontrollieren und entfernte LCF-fähige NCs zu beeinflussen. Aufgerüstete TME-Server müssen nicht rekonfiguriert werden, um LCF-Clients erkennen zu können. In einer Art rückwirkendem Anmeldeprozeß gibt sich der Client zu erkennen.

Der LCF-Prototyp wurde sowohl in Java als auch in C++ geschrieben. In Umgebungen mit NC würde sich der Client vom Server auf die Arbeitsstationen laden. Ein optionales User Interface könnte den Anwendern begrenzte und vom Administrator definierte Management-Informationen anzeigen oder Verwaltungsrechte einräumen.

Derzeit läuft das LCF noch unter Windows, soll aber künftig auf Browser-Oberflächen portiert werden. Tivoli-Manager Neath machte keine Angaben darüber, wann der Client auf den Markt kommen wird. Allerdings arbeitet eine andere IBM-Tochter an einer Server-Software für NCs: Lotus Development wird ihre Lösung im Januar auf der hauseigenen Messe Lotussphere vorstellen. Tivoli dürfte die Verfügbarkeit mit der eigenen Client-Software nicht sehr viel später bekanntgeben.