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20.10.2005

Management-Funktionen für ESX Server

VMware bringt seine Virtualisierungsplattform für Rechenzentren auf ein neues Leistungsniveau.

Virtualisierungsspezialist VMware hat auf seiner Anwenderkonferenz in Las Vegas die neuen Versionen seiner Highend-Produkte "ESX Server 3" sowie der dazu gehörenden Management-Software "Virtual Center 2" vorgestellt. Die virtuelle Infrastruktursoftware ist für die Hardwarepartitionierung und die Konsolidierung von aufgabenkritischen Umgebungen konzipiert. Verbesserungen kommen vor allem mit neuen Management-Techniken. So erkennen die "Distributed Availability Services" Ausfälle virtueller Maschinen und starten sie auf einem alternativen ESX Server neu. Dafür wird ein entsprechender Failover-Host ermittelt, der die Ressourcen-Zuordnungen der betroffenen virtuellen Maschine übernehmen kann. Auf diesem Weg sollen sich Service-Level-Garantien besser einhalten lassen.

Ein anderes Highlight ist das auf der Vmotion-Technik des Herstellers und Virtual Center aufsetzende "Distributed Resource Scheduling". Es sorgt für eine kontinuierliche Verteilung der Arbeitslast virtueller Maschinen auf die verschiedenen ESX-Hosts, so dass sich die Systeme dem Hersteller zufolge mit einem Auslastungsgrad von 80 Prozent und mehr betreiben lassen. Die Software erkennt, wenn ein Anstieg der Aktivitäten in einer virtuellen Maschine die Leistungsgrenzen des Hosts erreicht und veranlasst eine automatische Live-Migration auf andere ESX-Knoten.

Unterstützung für Vier-Wege-Rechner

ESX Server 3 bietet eine weitergehende x86-Unterstützung, um die Leistungsfähigkeit der neuen Dual-Core-Prozessoren zu nutzen. Er ist mit NAS- und iSCSI-Speichernetzen kompatibel. Seine erweiterte Speicherkapazität von 16 GB für die virtuellen Maschinen sowie seine Auslegung für virtuelles symmetrisches Multiprocessing (SMP) auf Vierwege-Rechnern soll die Ausführung von speicher- und transaktionsintensiven Server-Applikationen ermöglichen.

Beide Updates werden gegen Ende dieses Jahres in einen offiziellen Betatest gehen und im ersten Quartal 2006 als marktreife Versionen zur Verfügung stehen. Die in der "Virtual Infrastructure Node" (VIN) kombinierten Produkte ESX Server, Virtual SMP und Virtual Center Agent ist ab 5000 Dollar erhältlich. Der Distributed Availability Service und das Distributed Resource Scheduling werden als Add-on-Module angeboten. Vertriebspartner für die Rechenzentrumslösung sind Dell, Fujitsu-Siemens, HP, IBM, NEC, Sun und Unisys.

Bereits im Vorfeld seiner Kundenveranstaltung hatte VMware neue Dienstleistungen zur Kapazitätsplanung und Beurteilung des Konsolidierungsbedarfs vorgestellt. Grundlage dafür ist der vom Hersteller entwickelte "Capacity Planner", ein Hosted-Software-Tool, in das die Erfahrungen von Kundenimplementierungen eingeflossen sind. Es unterstützt die Analyse der IT-Ressourcen-Nutzung, ermittelt das Konsolidierungspotenzial und hilft bei der Erstellung eines Virtualisierungsplans. Der Dienst steht ebenfalls im ersten Quartal 2006 über die Authorized-Consulting-Partner von VMware zur Verfügung. (ue)