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08.09.2000 - 

Verwaltung von IT über das Internet auf dem Vormarsch

Management-Service-Provider stehen in den Startlöchern

FRAMINGHAM (IDG) - Management-Service-Provider (MSPs) sind der jüngste Spross der IT-Dienstleistungsbranche. Sie verwalten Infrastruktur und Applikationen über das Internet. Anwender können Kosten und Personal einsparen, wenn sie einen MSP anheuern. Wie immer, wenn jemand Know-how aus der Hand gibt, lauern aber auch Risiken.

Auch wenn ein Mainframe normal zu funktionieren scheint, investieren viele Anwender in System-Management-Anwendungen wie die Unicenter Suite von Computer Associates, um auf Nummer Sicher zu gehen. Geht es um die Datenbank-Server, hilft womöglich eine Management-Station von Tivoli. Aber was ist mit den Web-Servern? Die Bedeutung der Überwachung von Web-Applikationen und -Infrastruktur wächst, allein es fehlten bisher die entsprechenden Tools.

Nun behaupten MSPs, sie hätten Produkte und Services für das Monitoring der Web-Komponenten. Zu den MSPs der ersten Stunde gehören beispielsweise Candle, Inteq und Nuclio. Auch die Gartner Group prognostiziert dem MSP-Markt hohe Steigerungsraten. Von heute 90 Millionen Dollar soll er bis zum Jahr 2005 auf 3,25 Milliarden wachsen.

Selbst Kunden finden lobende Worte. So bezeichnet etwa der DV-Leiter von Freightwise, einem texanischen Transportunternehmen, den Dienst als "sehr vorteilhaft". Die Kostenersparnis könne die Firma nun an ihre eigenen Kunden weitergeben. Ein anderer Anwender hat sich für den MSP Inteq entschieden, um kein zusätzliches Personal einstellen zu müssen. Inteq überwacht nun Server-Auslastung, Netzkapazität und Verfügbarkeit von Applikationen.

Aufgaben wie der Test der Server-Last gehören nicht zur täglichen Arbeit in den meisten IT-Abteilungen. Oft lohnt es sich nicht, jemanden für die Benutzung selten verwendeter Überwachungs-Tools auszubilden. Wenn die Fluktuation der Angestellten hoch ist, kann es geradezu gefährlich sein, sich auf internes Know-how zu verlassen.

Sich auf einen MSP zu verlassen birgt allerdings ebenfalls Risiken. Experten erwarten eine Konsolidierungswelle im Markt, so dass ein Partner schon nach einigen Jahren - oder sogar Monaten - nicht mehr verfügbar sein könnte. Es empfiehlt sich daher, die Vertragsdauer möglichst kurz zu halten.