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SAN Symphony von Datacore


25.08.2000 - 

Management-Software schlägt Brücken zwischen Speicherinseln

MÜNCHEN (CW) - Die US-Firma Datacore Software drängt mit ihrer plattformübergreifenden Verwaltungssoftware "SAN Symphony" auf den europäischen Markt.

Bislang verhinderte das Fehlen von Standards bei den einzelnen Bausteinen die weite Verbreitung von Storage Area Networks (SANs). Zwar sind mittlerweile Teile, etwa die Treibersoftware für die Speichernetze, genormt, doch bereitet die Verwaltung der verteilten, heterogenen Server und Speicherressourcen noch immer viel Kopfzerbrechen. Datacore aus Fort Lauderdale in Florida will mit SAN Symphony Abhilfe schaffen.

Die Software "virtualisiert" die bisher unabhängig im Netz angesiedelten Speicherressourcen und bildet daraus einen Speicherpool. Dieses virtuelle SAN gruppiert sich um einen oder mehrere Storage-Domain-Server (SDS). Einer oder mehrere der NT-Server übernehmen die Verwaltung der heterogenen Systeme, die beispielsweise unter Unix, Linux, Mac-OS, Netware oder NT laufen. Die Rechner sind untereinander und mit den Speichern über Fibre Channel vernetzt. Dabei spielt es keine Rolle, so der Hersteller, ob die Verbindungen Punkt-zu-Punkt oder über Hubs und Switches erfolgen. Für ältere Schnittstellen (ATA, EIDE, SCSI, SSA) bietet Datacore Dienstprogramme zur Einbindung in das FC-SAN an. Insbesondere SCSI-Bandlaufwerke benötigen keine SCSI-FC-Bridges mehr.

Die Speicherzuteilung soll vollkommen flexibel erfolgen, verspricht der Hersteller. Mittels Drag and Drop können die Netzadministratoren einzelnen Anwendern Speicherkapazitäten nach Bedarf zuordnen. Die virtuellen Volumina können - unabhängig vom darunter liegenden Betriebssystem - zwischen den Servern verschoben werden.

Weitere Vorteile der Programmsuite sind eine Caching-Technik mit großem Volumen, die den Betrieb der Platten-Arrays beschleunigt, sowie die Betriebssicherheit, die über viele verschiedene Mechanismen Hochverfügbarkeit garantieren soll. Unterstützt werden unter anderem Host-basiertes Plattenspiegeln, Backup unabhängig von LAN und Server sowie die Einbindung zusätzlicher Speicher ohne Neustart. Als Systemvoraussetzung benötigt SAN Symphony einen Wintel-Server mit zwei Prozessoren sowie NT 4.0 Server mit Service Pack 5 oder höher. In Deutschland bietet die TIM AG die Programme an.