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22.04.1994

Management-System nun fuer Daytona konzipiert Microsoft verschiebt erneut die Auslieferung von Hermes

SAN MATEO (IDG) - Microsoft wird "Hermes" nicht fuer Windows NT entwickeln. Nachdem das Netz-Management-System bereits rund vier Monate ueberfaellig ist, soll es gleich auf den im Sommer erwarteten NT-Nachfolger Daytona portiert werden. Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Zwei bis drei Monate nach Daytonas Stapellauf.

Hermes, das den offiziellen Namen "Systems Management Service" (SMS) tragen wird, ist fuer die zentrale Verwaltung der Hard- und Software im Netz gedacht. Des weiteren verspricht Microsoft Funktionen fuer die netzweite Installation von Programmen, die Kontrolle remoter PCs sowie die Fehleranalyse und -beseitigung.

SMS arbeitet in NT-, LAN-Manager-, LAN-Server und Netware- Umgebungen. Eine Unterstuetzung des Netzwerk-Betriebssystems Banyan Vines ist zunaechst nicht vorgesehen. Erst das zweite Release soll laut Microsoft um diese Funktion vermehrt werden. Langfristig plant das Unternehmen, SMS dahingehend zu erweitern, dass auch MS- at-Work-kompatible Fax- und Kopiergeraete verwaltet werden koennen.

SMS wird als Add-on fuer Daytona ausgeliefert werden. Daytona ist bei den Hardware-Anforderungen genuegsamer als sein Vorgaenger und soll auch mit Leistungssteigerungen aufwarten koennen. Daher glaubt Rich Barth, Product-Manager bei Microsoft, dass die meisten NT- Anwender auf das neue System aufruesten werden.

Einige Microsoft-Kunden bezweifeln jedoch die SMS-Auslieferung zum angekuendigten Termin. "Typisch Microsoft", schimpft Vernon Lutz, Personal Systems Manager einer grossen texanischen Firma. "Sie geben ein Datum bekannt, fuegen einige Funktionen hinzu und ziehen den Termin wieder zurueck."