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17.09.2008

Manager entscheiden konzeptlos

Viele Mittelständler betreiben kein systematisches Entscheidungs-Management.

Rund 95 Prozent der Führungskräfte von kleinen und mittelständischen Unternehmen entscheiden der Befragung des Münchner Coachs Christoph Trinkl zufolge spontan und aus dem Bauch heraus. Außerdem mangelt es in drei Viertel der befragten Unternehmen an verbindlichen Regeln und Know-how, wie man klug und richtig entscheidet. Nahezu alle Unternehmen versäumen es laut Studie, zu bedenken, welche Stolpersteine die Umsetzung ihrer Entscheidungen verhindern könnten. Immerhin knapp 47 Prozent der Chefs sind bemüht, dass ihre Mitarbeiter eine Entscheidung mittragen.

Trinkl zufolge sind die Führungskräfte aber durchaus selbstkritisch. "Stattliche 84 Prozent von ihnen sind überzeugt, dass ihr Unternehmen Marktchancen erfolgreicher nutzen könnte, wenn das interne Entscheidungs-Management besser wäre", erklärt der Coach. Jeder zweite Chef will seinen Worten Taten folgen lassen und die Entscheidungskompetenz der Führungskräfte mit Hilfe von Seminaren oder Coachings gezielt ausbauen. Verbindliche Entscheidungsregeln wollen immerhin knapp 35 Prozent der Befragten absehbar in ihr Unternehmen einführen.

Von einem Analyse-Tool erhoffen sich die Mittelständler kürzere Besprechungen und damit Zeitersparnis. "Dies setzt jedoch voraus, dass die Alternativen im Vorfeld einer Besprechung gut aufbereitet, die Lösungen anhand klarer Regeln bewertet und nach der Entscheidung auch die Umsetzungsaspekte einbezogen werden", empfiehlt Trinkl, der nach eigenem Bekunden durch eine strukturierte Vorgehensweise den zeitlichen Aufwand von Besprechungen um bis zu 40 Prozent senken kann. Ein gutes Entscheidungs-Management trage auch dazu bei, Stress zu reduzieren. (hk)