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Mangelnde Datenqualität

22.11.2007
In Unternehmen fehlen Verantwortliche und IT-Unterstützung für die Datenpflege.

Die Qualität von Geschäftsinformationen hat für Unternehmen eine große Bedeutung gewonnen, doch bedeutet dies noch lange nicht, dass man sich systematisch um sie kümmert. Diesen Widerspruch offenbarte jetzt eine Online-Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Informations- und Datenqualität (DGIQ e.V.), des Instituts für Business Intelligence der Steinbeis Hochschule Berlin und des Wolfgang Martin Teams. An der Untersuchung nahmen 681 Firmenvertreter teil, die zu zwei Dritteln aus der IT, dem Handel, Banken/Finanzen sowie Logistikunternehmen stammten. Ein Drittel der Teilnehmer kamen aus Großunternehmen mit mehr als einer Milliarde Euro Umsatz. Allerdings beantworteten nur 118 von ihnen alle 33 Fragen der Initiatoren. Dennoch ergibt sich ein deutliches Bild: Rund 90 Prozentder Befragten bezeichneten die Datenqualität grundsätzlich als einen zentralen Erfolgs- und Wettbewerbsfaktor, 41,5 Prozent von ihnen sagten sogar, sie habe "sehr große" Bedeutung für ihre Arbeit.

Die Probleme

Mangelnde Datenqualitäthat in vielen Unternehmen folgende Ursachen: n Es gibt keinen Sponsor für das Thema; n die Rolle des Beauftragten für Datenqualität ist nicht klar geregelt; n kein Mitarbeiter ist in Vollzeit mit dem Thema betraut.

Doch wer kümmert sich in der Praxis um die Datenqualität? Hier zeigte die Umfrage, dass es in etwa einem Drittel der Unternehmen keinen Sponsor für Datenqualität gibt, der das Thema vorantreiben könnte. In fast der Hälfte der Unternehmen ist nicht klar geregelt, welche Rolle ein Beauftragter für Datenqualität überhaupt spielen soll, und in einem Drittel der befragten Unternehmen gibt es nicht einmal einen Mitarbeiter, der sich in Vollzeit mit dem Thema beschäftigen kann. Parallel dazu ist auch der Einsatz von Werkzeugen für das Datenqualitäts-Management heute noch eher die Ausnahme. So sagten 61 Prozent der Befragten, dass es bei ihnen keine entsprechenden Produkte gebe. Gleichzeitig bekräftigten 87 Prozent, künftig mehr in das Thema Datenqualität investieren zu wollen. Die Details der Studie werden auf der Jahrestagung des Instituts für Business Intelligence am 4. Dezember in Stuttgart vorgestellt. (as)